Kanu

WM-Sensation in Kanada: Jule Hake paddelt zu Doppel-Silber und schrammt knapp an Titel vorbei

Nachdem Jule Hake am Samstag bei der Kanu-WM bereits zu Bronze gepaddelt war, feierte die Olfenerin am Sonntag das nächste Karriere-Highlight. Am Ende fehlten Hake nur wenige Zentimeter zum Weltmeistertitel.
Jule Hake ließ am Sonntag bei der WM in Kanada auf ihre Bronzemedaille im Einerkajak gleich zwei weitere Medaillen folgen.
Jule Hake ließ am Sonntag bei der WM in Kanada auf ihre Bronzemedaille im Einerkajak gleich zwei weitere Medaillen folgen. © Ute Freise

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Einerkajak am Samstag konnte Jule Hake auch am zweiten Finaltag der Kanurennsport-Weltmeisterschaften im kanadischen Dartmouth ordentlich jubeln.

Im Zweierkajak über 500 Meter paddelte die gebürtige Olfenerin mit ihrer Teamkollegin Paulina Paszek (Hannover) sensationell zu WM-Silber. Dabei lieferte sich das junge deutsche Team bis zum Schluss einen packenden Fight mit den favorisierten Olympiazweiten Karolina Naja und Anna Pulawska aus Polen, die am Ende hauchdünn in 1:49:87 Minuten vor der deutschen Vertretung (1:50:28 Minuten) den Weltmeistertitel gewannen.

Jule Hake kommt auch auf der Langstrecke auf Rang zwei

Auf den dritten Platz kamen in 1:52:64 Minuten Hermin Peters und Lize Broekz aus Belgien. Keine zwei Stunden nach dem Gewinn der Silbermedaille im Zweierkajak saß Jule Hake bereits wieder im Boot. Zum Abschluss der Titelkämpfe ging es auf die 5000 Meter Langstrecke. Für die Athletin des KSC Lünen war es der erste Auftritt über die lange Distanz im DKV-Dress.

Von Beginn an mischte Hake bei ihrer Langstreckenpremiere in der Spitzengruppe mit. Im Schlusssprint musste sie sich nur der Weltmeisterin von 2021, Emese Kohalmi aus Ungarn, geschlagen geben und feierte ihre zweite Silbermedaille des Tages. Bronze ging an Jennifer Egan Simmons aus Irland.

Mit zwei Silbermedaillen und dem Gewinn der Bronzemedaille im Einerkajak über 500 Meter feierte Hake eine gelungene WM-Premiere und stellte einmal mehr unter Beweis, dass sie derzeit die beste deutsche Rennsportkanutin ist.

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