Schon zum Auftakt sind zahlreiche Besucher in den Preußenhafen gekommen. © Dennis Görlich
Festbeginn

Auftakt des Preußenhafenfests zieht viele gut gelaunte Besucher an

Endlich wieder: Im Preußenhafen war schon am Freitagnachmittag (1.10.) in den ersten Stunden der dreitägigen Veranstaltung einiges los. Und auch das Wetter meinte es gut mit den Gästen.

Sonnenschein, klares Wasser, der Duft der Bratwurstbuden und schon die ersten tanzbaren Songs aus Richtung der Bühne: Darauf haben Freunde des Preußenhafenfests mehr als zwei Jahre gewartet. Im vergangenen Jahr war das dreitägige Event im August der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Auch in diesem Jahr ist nicht alles so wie geplant: Oktober statt August, herbstliche Frische statt milden Sommernächten. Der Stimmung am Hafenbecken tut das aber zu Beginn am späten Freitagnachmittag keinen Abbruch.

Viele Sitzplätze waren schon kurz nach Festbeginn belegt. © Dennis Görlich © Dennis Görlich

Wenige Minuten nach dem offiziellen Auftakt zum Lüner Abend, bei dem DJ Stevie Hard musikalisch auflegte, sind bereits nahezu alle Sitzplätze belegt. Aber die maritime Atmosphäre rund um den Mohrkran lud ohnehin zum Bummeln an den sehenswerten Booten ein. „Wir sind froh, dass das Hafenfest endlich wieder stattfindet. Schauen Sie nur, wie viele schon gekommen sind“, freute sich Rosel Haak, Betreiberin des Kiosks am Hafen und Hafenfestbegleiterin seit der ersten Auflage 2014.

Livemusik und Kunstmarkt am Wochenende

Noch voller dürfte es an den weiteren Tagen werden. Am Samstag gibt es ab 14 Uhr Livemusik am Hafenbecken mit Edy Edwards, CloudTrips und Jah Culture. Am Sonntag verkaufen zahlreiche Händler beim Kunst- und Handwerkmarkt an der Promenade ihre Waren.

Klaus Dörrholt wohnt nur 300 Meter vom Hafen entfernt und lässt es sich nicht nehmen, von Anfang an bei der Rückkehr des Fests dabei zu sein. „Ich habe bislang jedes Hafenfest mitgemacht. Man trifft sehr viele Bekannte wieder, einige Boote landen hier auch eher zufällig. Die Preise für Bier und Essen sind auch sehr human“, sagt der Anwohner und trinkt einen Schluck. Er vermutet, dass es im Laufe des Abends dann noch richtig voll werden wird. Die Besucher sind angehalten, an den Verkaufsständen, in Warteschlangen und in Innenräumen Masken zu tragen und Abstand zu halten.

Besondere Begegnungen erfreuen Gäste

Das Hafenfest lebt auch von Begegnungen der Menschen, die sich vorher nicht kannten. Auf einer Bank nahe am Pier sitzen Petra aus Lünen und Ellen Klotzbach aus Dortmund-Derne nebeneinander und unterhalten sich angeregt über den Abend. Die Frauen sind sich einig: „Gute Musik, Hauptsache Spaß und nette Gespräche“, fassen sie lachend zusammen.

Mit einem Cocktail in der Hand schlendern Valerie Eiersbrock und Jens Napierala durch den Hafen. „Wir sind zum ersten Mal beim Hafenfest. Wir wollen gucken, ob man am Wochenende oder im nächsten Jahr noch mal vorbeikommen kann“, erklärt die junge Frau und Napierala zieht ein erstes positives Zwischenfazit: „Bis jetzt ist alles okay.“ Wenige im Preußenhafen würden ihm wohl widersprechen.

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Bastian Becker