Stadtwerke

Baustelle in Lünen Alstedde fordert Anwohner und Müllabfuhr

In der Hügelstraße in Lünen werden im August und September neue Wasseranschlüsse verlegt. Dafür müssen Anwohner und auch die Müllabfuhr noch einige Zeit mit Einschränkungen leben.

Insgesamt elf neue Trinkwasser-Hausanschlüsse erneuern die Stadtwerke Lünen gerade in der Hügelstraße in Lünen Alstedde. Seit 18. August wandert die Baustelle innerhalb der Straße. Laut Stadtwerke Lünen sollen die Arbeiten spätestens in der 39. Kalenderwoche, also zwischen dem 27. September und 3. Oktober abgeschlossen sein.

Bis dahin müssen die Anwohner noch mit Einschränkungen leben. „Zur Wiederherstellung der Straße sind punktuell halbseitige Sperrungen erforderlich“, erklärt Stadtwerkesprecherin Jasmin Teuteberg auf Anfrage.

Probleme wegen Rückwärtsfahrverbot

Auch für die Müllabfuhr ist der Bauabschnitt eine Herausforderung. Zu Beginn der Bauarbeiten im August hatten die Mülltonnen nicht geleert werden können, wie ein Anwohner moniert, der seinen Namen hier nicht lesen möchte.

Auf Nachfrage bestätigt das auch Thomas Möller, Abteilungsleiter für Abfallwirtschaft bei den WBL. Problematisch sei die Baustelle in Kombination mit parkenden Fahrzeugen auf der Straße. „Die Anwohner verhalten sich eigentlich auch richtig, aber irgendwo müssen sie ja auch parken.“

Der Müllwagen konnte nicht durch die Straße, ohne rückwärts zu fahren. Und das dürfen die Müllwagen nicht mehr. „Mittlerweile haben wir das aber im Griff“, so Möller weiter. Es werden kleinere Müllautos eingesetzt und in Absprache mit den Stadtwerken werden die Baustellenabsperrung aufgemacht, damit die WBL durchkommt. Die nächste Leerung ist am Donnerstag und sollte ohne Probleme verlaufen.

Über den Autor
Beruflicher Quereinsteiger und Liebhaber von tief schwarzem Humor. Manchmal mit sehr eigenem Blick auf das Geschehen. Großer Hang zu Zahlen, Statistiken und Datenbanken, wenn sie denn aussagekräftig sind. Ein Überbleibsel aus meinem Leben als Laborant und Techniker. Immer für ein gutes und/oder kritisches Gespräch zu haben.
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Matthias Stachelhaus