Mit dem Spargel fing vor 30 Jahren alles an: Vitus, Elisabeth und Dirk Schulze Wethmar (v.l.) mit ihrem Spargel aus eigenem Anbau.
Mit dem Spargel fing vor 30 Jahren alles an: Vitus, Elisabeth und Dirk Schulze Wethmar (v.l.) mit ihrem Spargel aus eigenem Anbau. © Rottgardt (Archiv)
Aus der Landwirtschaft

Früher eine Nische: Seit 30 Jahren gibt es bei Schulze Wethmar Bio-Produkte

Corona verhinderte 2020 ein großes Fest: Im Juni wollte Familie Schulze Wethmar 200 Jahre Bauernhaus, 30 Jahre ökologische Landwirtschaft und das Ende der Spargelsaison feiern. Es kam anders.

Als Dirk Schulze Wethmar vor inzwischen 32 Jahren seinen Betrieb auf Biolandwirtschaft umstellte, galt er als Pionier. Vor allem beim Bio-Spargel war der damals 44-Jährige deutschlandweit Vorreiter – und alle rieten ihm davon ab. Heute hat Sohn Vitus das Zepter der Hofleitung in der Hand und wuchs mit dem umgestellten Bio-Gemüse Betrieb auf. „Ich bin Bio-Bauer der zweiten Generation“, sagt der 39-jährige Sohn, der das Konzept des Vaters nach Ausbildung und Agrarwissenschaftsstudium so überzeugend fand, dass er den Betrieb gern übernahm. „Ich will nicht sagen, dass es eine Erfolgsgeschichte war, aber wir sind stetig gewachsen und haben immer wieder wieder neue Dinge ausprobiert. Wir lernen immer dazu – und das ist das Schöne.“

Hofladen zur Direktvermarktung

Betrieb wächst seit einigen Jahren ständig

Vom Nischenprodukt zum Qualitätssiegel

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
Jahrgang 1979, aufgewachsen und wohnhaft in Bergkamen. Magister-Studium in Münster in Soziologie, Wirtschaftspolitik und Öffentlichem Recht. Erste Sporen seit 1996 als Schülerpraktikantin und dann Schüler-Freie in der Redaktion Bergkamen verdient. Volontariat und Redakteursstellen im Sauerland sowie Oldenburger Münsterland. Seit zehn Jahren zurück in der Heimat und seit Mai 2022 fest beim Hellweger angestellt.
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