Verwaltungsleiter Sven Seliger (v.l.), Peter Koch und Karl-Heinz Alberti (beide Kirchenvorstand) stehen im Eingangsbereich des neuen Pfarrheims. Die Rohbauarbeiten sind so gut wie abgeschlossen. © Storks
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Herz Jesu Brambauer: Arbeiten am neuen Pfarrheim schreiten voran

Seit einer gefühlten Ewigkeit wartet die Kirchengemeinde Herz Jesu Brambauer auf ihr neues Pfarrheim. Dieses Warten soll bald ein Ende haben. Im Juli, so der Plan, ist der Neubau bezugsfähig.

Verwaltungsleiter Sven Seliger und die Kirchenvorstände der Kirchengemeinde Herz Jesu Brambauer, Peter Koch und Karl-Heinz Alberti, sind ganz guter Dinge an diesem Mittwochmorgen (27. Januar).

Ausgestattet mit Mund-Nase-Schutz und unter Einhaltung des nötigen, corona-bedingten Sicherheitsabstands, führt das Trio durch den Rohbau des neuen Pfarrheims der Kirchengemeinde Herz Jesu Brambauer.

Der Rohbau befindet sich links vom Haupteingang der Kirche an der Waltroper Straße – auf dem Gelände der alten Vikarie.

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Herz Jesu Brambauer: Bilder vom Pfarrheim-Rohbau

„Trotz Corona und schlechtem Wetter befinden wir uns noch im Zeitplan“, sagt Peter Koch. Wenn alles gut laufe, dann könne das neue Pfarrheim im Juli für die Gemeinde geöffnet werden:

„Und vielleicht haben wir ja Glück, dass wir trotz Corona eine kleine, wohlbedachte Eröffnungsfeier veranstalten können.“ Schließlich konnte wegen der Pandemie schon kein Richtfest gefeiert werden.

Während das Gelände rund um den Rohbau wetterbedingt ziemlich matschig daherkommt, sieht es drinnen recht ordentlich aus. Besenrein, wie es umgangssprachlich so schön heißt.

Links vom Eingang befindet sich das Herzstück des Neubaus, der 110 Quadratmeter große Multifunktionsraum mit integrierter, kaum sichtbarer Küchennische. Breite Fensterfronten erlauben nahezu einen Rundumblick nach draußen.

Der Raum lässt sich derweil in der Mitte teilen, so dass er je nach Personenzahl und dem Anlass entsprechend genutzt werden kann“, sagt Sven Seliger, seit Herbst vergangenen Jahres Verwaltungsleiter im Pastoralen Raum Lünen.

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Neben dem großen Multifunktionsraum gibt es rechts vom Eingang noch einen kleineren, der Platz für 10 bis 15 Leute bieten dürfte – in normalen Zeiten ohne Corona.

Daneben finden sich unter dem Flachdach noch eine Damen-, eine Herren- und eine behindertengerechte Toilette sowie ein Lagerraum nebst Flur. „Die Räumlichkeiten verteilen sich insgesamt auf rund 250 Quadratmeter“, sagt Karl-Heinz Alberti.

Für wohlige Wärme soll die bereits installierte Wärmepumpe in Verbindung mit der in allen Räumen installierten Fußbodenheizung sorgen. „Wir haben bewusst auf Öl und Gas verzichtet“, sagt Kirchenvorstand Peter Koch.

In den kommenden Tagen soll der Innenausbau in Angriff genommen werden, und wenn es das Wetter zulässt, auch draußen weiter gearbeitet werden. Apropos draußen: Von der Waltroper Straße aus gesehen wird es hinter dem Neubau einen Parkplatz nebst dreier Garagen geben. Sven Seliger: „Die Garagen dienen hauptsächlich als Lagerfläche für zum Beispiel Tische und Bänke.“

Über den Autor
Redaktion Lünen
Jahrgang 1968, in Dortmund geboren, Diplom-Ökonom. Seit 1997 für Lensing Media unterwegs. Er mag es, den Dingen auf den Grund zu gehen.
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Torsten Storks