IGA 2027: Baumaßnahmen im Volkspark Schwansbell haben begonnen

Die neuen Gehölzstreifen am Schwansbeller Weg sind bereits angelegt.
Die neuen Gehölzstreifen am Schwansbeller Weg sind bereits angelegt. © SPD Beckinghausen
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Im Volkspark Schwansbell laufen aktuell Bauarbeiten zur stellenweise Wiederherrichtung des verwilderten Wegesystems zwischen Bahnlinie und Seseke.

Ab Spätsommer soll hier ein neuer Calisthenics-Parcours (Trimm-Dich-Pfad) mit fünf Sportgeräten für alle Bürger offenstehen. Das Projekt ist Teil der IGA 2027. Der Parcours soll im September 2021 bei einer Eröffnungsfeier der Allgemeinheit übergeben werden, so der Plan der Stadtverwaltung.

Das Bauprojekt im Volkspark Schwansbell wird von der Bezirksregierung Arnsberg aus Mitteln des Umweltministeriums des Landes NRW zu 100 Prozent gefördert. Dazu gehören auch die Erneuerung von Wegen mit einer wassergebundenen Decke und neue Gehölzstreifen am Schwansbeller Weg. Wie im Stadtentwicklungsausschuss angekündigt, seien auch Sitzbänke und Lehrtafeln für Sehbehinderte angedacht. Übergangsweise wird eine Blühwiese neben der Deponie der GWA Brückenkamp den Bereich aufwerten.

Park nicht wieder sich selbst überlassen

Erfreut über die Aktivitäten zeigt sich der SPD-Ortsverein Lünen-Beckinghausen, wie der Vorsitzende Robert Schmidt mitteilt. Ratsherr Detlef Seiler erklärt: „Wir haben hier einen verwilderten Zustand einiger Wege, der nun angegangen wird. Die Maßnahmen bringen wieder Struktur in den Park und werten diesen auf.“

Sven Weber, Udo Kath, Robert Schmidt und Detlef Seiler (v.l.)vom SPD-Ortsvereins Lünen-Beckinghausen freuen sich über die Baumaßnahmen im Volkspark Schwansbell.
Sven Weber, Udo Kath, Robert Schmidt und Detlef Seiler (v.l.)vom SPD-Ortsvereins Lünen-Beckinghausen freuen sich über die Baumaßnahmen im Volkspark Schwansbell. © SPD Beckinghausen © SPD Beckinghausen

Seit 2017 habe der Ortsverein auf eine Wiederaufnahme in die Pflege der Stadt und den Bau eines Trimm-Dich-Pfades gedrängt. Wichtig sei, dass der neu gewonnene Zustand nicht wieder sich selbst überlassen wird. Ab 2023 soll auch der Schlosspark angegangen werden. Auch hierfür werden Fördermittel eingesetzt.