Das neue Buch von Len Mette heißt „Spuren Intelligenten Lebens - Vermächtnisse einer Zivilisation“. Die 22 satirischen Kurzgeschichten drehen sich alle rund um die Themen Alltag und Außerirdische. © Bettina Suedmeyer
Bucherscheinung

Len Mette aus Cappenberg schreibt über Alltagssituationen und Aliens

Die Satire in Alltagssituationen - das ist das, was die Kurzgeschichten von Len Mette ausmacht. „Spuren Intelligenten Lebens“ heißt das neue Buch des Cappenberger Autors.

„Ich lebe in diesem Buch, ich sehe die Dinge wirklich so“, erzählt Len Mette. Der Autor, Kabarettist und Musiker wohnt mittlerweile in Cappenberg. Vor kurzem ist sein neues Buch „Spuren Intelligenten Lebens – Vermächtnisse einer Zivilisation“ erschienen. Und mit diesem Buch begibt sich Len Mette auf vermeintlich neues Terrain.

Denn Mettes bisherige Bücher hatten immer einem Sachbezug, häufig ging es um Depressionen und Psychosomatik. „Doch auch bei diesen Themen stand ich immer mit einem Augenzwinkern auf der Bühne“, erzählt er. Durch den Humor und die Ironie wolle er Spaß am Leben vermitteln. Also lag es nahe, sein neues Buch dann ganz der Satire zu widmen. Denn auch das sei eine Stärke von ihm.

Geschichten sieht Mette überall

„Im Prinzip war das Schreiben total einfach. Ich gehe durch die Fußgängerzone oder das Kaufhaus und sehe sofort fünf Geschichten. Die große Frage ist es dann nur noch, wie man diese dann aufschreibt“, so der Cappenberger.

Der Rahmen für seine Geschichte war schnell gegeben. Denn Len Mette ist neben der Satire auch ein großer Fan von Ufos und Außerirdischen: „Ich nehme das nicht ernst, aber finde es sehr unterhaltsam“, so der Schriftsteller. Deswegen kam bei ihm schnell die Frage auf: Wie würden Außerirdische unsere Welt wahrnehmen?

Dabei spielen die Kurzgeschichten des gebürtigen Esseners nicht nur zwangsläufig in seiner Heimat Cappenberg und dem gesamten Ruhrgebiet. Sie könnten überall in Deutschland stattfinden, „schließlich soll sich jeder in diesen Geschichten wiederfinden“, erklärt Mette.

Durchweg positive Rückmeldungen

Klar, Satire könne auch gemein sein, gibt der Autor zu. „Ich drücke da meinen Finger auch ganz bewusst in die sozialkritische Wunde“, so der Cappenberger. „Aber bei all dem Lustig machen gibt es natürlich auch liebenswerte Dinge.“ Das scheinen die Leserinnen und Leser zu schätzen.

Die Rückmeldungen, die Len Mette bereits zu seinem Buch bekam, seien durchweg positiv gewesen. Daraus schöpfe er viel Motivation. „Wenn man sieht, dass sich die Leute wegen der eigenen Geschichten vor Lachen wegschmeißen, dann ist man erst einmal sehr erleichtert, weil man weiß: Anderen geht es auch so.“

Denn dann habe er die große Kunst beim Schreiben gemeistert, nämlich Bilder in den Köpfen der Menschen erzeugt. Gerade deswegen seien für ihn die sozialen Medien jetzt in der Corona-Zeit umso wichtiger geworden. Außerdem habe Mette so mehr Zeit, sich seinem neuen Programm zu widmen, zu proben und zu üben. Wenn mit Corona alles gut läuft, dann komme das dann Anfang nächsten Jahres raus.

Insgesamt 22 Kurzgeschichten finden sich auf den 215 Seiten. Len Mettes „Spuren Intelligenten Lebens – Vermächtnisse einer Zivilisation“, veröffentlicht beim DerFuchs Verlag, kann in lokalen Buchhandel sowie auch im Onlinehandel für 12,99€ gekauft werden.

Über die Autorin
freie Mitarbeiterin
Ich liebe es, auch die unscheinbarsten Geschichten zum Leben zu erwecken – deswegen studiere ich Journalistik an der TU Dortmund und bin begeisterte Lokalreporterin, immer einer interessanten Geschichte auf der Spur.
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