Nach Prügelei im Seepark: Polizei verstärkt Präsenz am Horstmarer See

Redaktion Lünen
Im Bereich des Horstmarer Sees hat eine orientierungslose Frau am Donnerstag den Anschluss zu ihrer Gruppe verloren. Die Polizei suchte auch mit einem Hubschrauber.
Im Bereich des Horstmarer Sees hat eine orientierungslose Frau am Donnerstag den Anschluss zu ihrer Gruppe verloren. Die Polizei suchte auch mit einem Hubschrauber. © Neubauer (A)
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Drei junge Männer und eine Frau im Alter von 19 bis 21 Jahren wurden in der Nacht auf Sonntag (22. August) bei einer Schlägerei im Seepark Horstmar verletzt. Wie die Polizei am Montag (23. August) mitteilte, hatten sich die Gruppe aus Lünen und Dortmund gemeinsam mit anderen Personen im Bereich der Schwansbeller Brücke auf der nördlichen Seite des Kanals aufgehalten.

„Auf der Brücke näherte sich gegen 23.10 Uhr demnach eine zweite Personengruppe“, so die Polizei weiter. „Nach Provokationen dieser Gruppe kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, die anschließend körperlich wurde.“ Bei dem Angriff auf die drei jungen Männer und die junge Frau soll auch ein Schlagstock benutzt worden sein. Nähere Details nannte die Polizei nicht.

Während die Opfer von Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurden, flüchteten die Täter. Polizisten trafen später im Seepark auf drei verdächtige Männer (16, 17 und 43, aus Lünen). „Sie erhielten nach Personalienfeststellung einen Platzverweis. Mögliche Tatwaffen wurden bei ihnen nicht gefunden.“

Die Polizei sucht noch Zeugen, die im Bereich des Tatortes verdächtige Personen gesehen haben.

Wer Hinweise hat, kann sich unter Tel. (0231) 132-7441 melden. Außerdem werden Beamte vor Ort auf Streife gehen, wie es in der Mitteilung abschließend heißt: „Die Polizei wird die Präsenz im Bereich des Seeparks in den kommenden Tagen verstärken.“