Polizei

Rettungseinsatz in Brambauer endet für Jugendlichen mit Ermittlungen

Für den Rettungsdienst war es in der Nacht zu Samstag (28. Mai) in Brambauer eigentlich nur ein normaler Einsatz. Durch das Verhalten eines 17-jährigen Dortmunders blieb es dabei jedoch nicht.
In Brambauer kam es in der Nacht zu Samstag gleich zu mehreren Ausschreitungen an einem Ort (Symbolbild).
In Brambauer kam es in der Nacht zu Samstag gleich zu mehreren Ausschreitungen an einem Ort (Symbolbild). © picture alliance/dpa

Gleich zu zwei gewalttätigen Ausschreitungen kam es in der Nacht zu Samstag (28. Mai) in Lünen-Brambauer. Vor Ort verletzte zunächst ein 17-jähriger Dortmunder seinen Bruder mit einem Faustschlag. Infolge dessen musste der Rettungsdienst in die Lorenzstraße anrücken und bei dem Mann Erste Hilfe leisten. Doch dabei blieb es nicht. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Polizei Dortmund hervor.

Gegen 1.20 Uhr griff der durchweg „aggressive Jugendliche“ auf der Lorenzstraße dann auch einen Mitarbeiter des Rettungsdienstes an, als dieser ihn aufforderte, den Bereich des Rettungswagens zu verlassen. Der 23-Jährige erhielt einen Schlag ins Gesicht und wurde beleidigt, heißt es in der Polizeipressemitteilung weiter.

Einsatz endet für Jugendlichen auf der Polizeiwache

Auch gegenüber der inzwischen alarmierten Polizei verhielt sich der 17-jährige Dortmunder „völlig respektlos“. Da er einem Platzverweis nicht folgen wollte und immer wieder versuchte auf die Besatzung des Rettungswagens zuzugehen, blieb den Polizeibeamten nichts anderes übrig, als den Jugendlichen zu fesseln.

Laut der Pressemitteilung der Polizei Dortmund endete der Einsatz für den jungen Mann schlussendlich auf der Wache. Dort wurde er erkennungsdienstlich behandelt. Die Polizei ermittelt nun gegen den 17-jährigen Dortmunder. Die Tatvorwürfe lauten Beleidigung und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen.

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