Klaus Lompa wünscht sich eine Geschwindigkeitsbegrenzung auch an der Mengeder Straße. © Michael Blandowski
Tempo 30

Streitpunkt Mengeder Straße: Anwohner beklagt ungleiche Behandlung

Seit einigen Wochen gilt auf einigen Lüner Straßen Tempo 30. In Brambauer wäre das aus Sicht eines Anwohners viel eher notwendig, er will mit seinem Anliegen nicht locker lassen.

Klaus Lompa wohnt an der Mengeder Straße in Brambauer. In der auf verschiedenen Hauptverkehrsstraßen durchgeführten Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer sieht er keinen Sinn und verschafft seinem Ärger Luft. „Die verfügte Geschwindigkeitsbegrenzung zur Reduzierung von Verkehrslärm auf verkehrsreichen Straßen sehe ich als einen Witz an“, so das Meinungsbild des Rentners.

„Bei der Reduzierung der Geschwindigkeit von 50 auf 30 Stundenkilometer schaltet das Automatikgetriebe meines Fahrzeuges in einen niedrigeren Gang. Dabei steigt die Drehzahl des Motors entsprechend und verursacht mehr Lärm. Die Begrenzung ist daher kontraproduktiv“, erklärt Klaus Lompa. Zudem erhöhe sich die Fahrzeit bei gleicher Strecke um 65 Prozent.

Tempo 50 trotz viel Verkehr

Vor allem aber stört ihn eine mögliche Ungleichbehandlung innerhalb der Stadt. Der Rentner erklärt: „Hier bei uns auf der Mengeder Straße ist die Verkehrsdichte noch größer als beispielsweise auf der Königsheide. Hier wurde aber keine Geschwindigkeitsgrenze eingeführt. Warum eigentlich nicht? Jeden Tag rollt hier der Verkehr. Von Lidl bis zur Kreuzung bei Hufnagel und nicht zuletzt der Schwerlastkraftverkehr.“

Deshalb habe er sich mit einer Anfrage an die Stadt Lünen gewandt. Die Antwort darauf: Eine ADAC-Analyse rechtfertige die durchgeführten Geschwindigkeitsmaßnahmen. „Mit dieser Aussage gebe ich mich aber nicht zufrieden. Ich möchte eine objektive Betrachtung und keine subjektive von Seiten des ADAC“, hofft Klaus Lompa auf eine weitere Überprüfung seines Anliegens.

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Redaktion Lünen
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Michael Blandowski