1370 Rettungseinsätze in 2012

Hubschrauber

Knapp 1370 Einsätze wird das Team von Rettungshubschrauber "Christoph 8" am Jahresende bewältigt haben. Nur geringfügig weniger als im Rekordjahr 2011, in dem 1400 Einsätze geflogen wurden. Dafür gab es nun ein großes Dankeschön vom Kreis Unna.

LÜNEN

von Von Beate Rottgardt

, 13.12.2012, 15:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
1370 Rettungseinsätze in 2012

Kreisdirektor Rainer Stratmann ( 3.v.l.) und Ordnungsdezernent Rüdiger Sparbrod (3.v.r.) überreichten einen Präsentkorb an (v.l.) Oberarzt Stefan Unterbusch, den leirtenden Oberarzt der Abteilung Rettungshubschrauber Eduard Mathejka, Rettungsasssistent Manuel Herrmann und Pilot Frank Lehmann.

Für das Engagement der elf Piloten des ADAC, der zwei festangestellten Rettungssanitäter und ihrer vier Freelancer-Kollegen sowie der 17 Notfall-Mediziner aus der Anästhesie-Abteilung des Klinikums St.-Marien-Hospital bedankte sich nun der Kreis Unna. Kreisdirektor Rainer Stratmann und Ordnungsdezernent Rüdiger Sparbrod vertraten den noch erkrankten Landrat Michael Makiolla und überreichten einen prall gefüllten Präsentkorb.

"Wenn der Landrat in einigen Wochen seine Arbeit wieder aufnimmt, will er das Team noch mal selbst besuchen", so Stratmann. Er selbst und auch Makiolla haben in diesem Jahr hautnah erlebt, wie gut der Rettungsdienst zu Lande und in der Luft funktioniert. Beide mussten in diesem Jahr mit Rettungswagen bzw. Hubschrauber wegen plötzlichen schweren Erkrankungen in Kliniken transportiert werden.Einsatz über Kreis-Leitstelle

Eingesetzt wird "Christoph 8" über die Kreis-Leitstelle. Dort wird entschieden, ob Rettungswagen oder der Hubschrauber die bessere Alternative in der jeweiligen Situation ist.

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Rettungsübung Horstmarer See

Der ADAC hat nach 2009 wieder eine groß angelegte Rettungsübung am Horstmarer See vorbereitet. Mit dabei drei Rettungshubschrauber, Berufstaucher der Feuerwehr und Feuerwehrleute aus Lünen und Dortmund.
19.06.2012
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Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Zwei Tage lang stand der Horstmarer See im Mittelpunkt einer großangelegten Rettungsübung.© Foto: Günther Goldstein
Die Übung wurde von interessierten Zuschauern genau verfolgt.© Foto: Günther Goldstein
Die Übung wurde von interessierten Zuschauern genau verfolgt.© Foto: Günther Goldstein
An der Übung beteiligen sich auch die Taucher der Berufsfeuerwehr Hamm.© Foto: Günther Goldstein
Seevergnügen mit besonderem Rahmenprogramm hatten diese Schüler am Dienstag.© Foto: Günther Goldstein
Die Idylle am Horstmarer See wurde durch eine Rettungsübung, an der unter anderem drei ADAC-Rettungshubschrauber beteiligt waren, unterbrochen.© Foto: Günther Goldstein
Schlagworte Lünen

Der Dank des Kreisdirektors galt auch der Lüner Bevölkerung, für die "Christoph 8" seit Jahren zum Stadtbild gehört. Möglicherweise kommen auf den Hubschrauber, der einen Radius zwischen 50 und 70 km bedient, künftig noch mehr Einsätze zu. Da im Sauerland die Schließung kleinerer Krankenhäuser droht, könnte der Hubschrauber demnächst noch häufiger Patienten dort in entsprechende Kliniken fliegen.Nächtlicher Einsatz theoretisch möglich

In fünf bis acht Jahren könnte die Frage aufkommen, ob der Hubschrauber auch nachts fliegen kann. Derzeit laufen Tests im sächsischen Senftenberg. Derzeit muss der Hubschrauber bis Sonnenuntergang an der Einsatzstelle gelandet sein. Allerdings würden Nachtflüge auch doppelte Besatzungszahlen bedeuten und damit müsste die Finanzierung geklärt werden. 

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