25-jähriger Lüner erhoffte sich finanzielles „Zubrot“ durch Verkauf von Drogen

rnAmtsgericht

Mit dem Verkauf von Drogen wollte ein 25-jähriger Lüner seine finanziellen Probleme lösen. Sein Pech war, dass einer seiner Kunden bereits von der Polizei beobachtet wurde.

von Sylvia Mönnig

Lünen

, 26.11.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Finanzielle Schwierigkeiten brachten einen Lüner auf die Idee, sich mit dem Verkauf von Drogen ein „kleines“ Zubrot zu verschaffen. Ein Geschäft kam ans Licht und brachte ihn nun im Amtsgericht auf die Anklagebank.

Die Aussicht auf eine Einnahme stimmte den 25-jährigen Lüner im Frühjahr sicherlich optimistisch. Dabei ahnte er allerdings nicht, dass sein Kunde unter polizeilicher Beobachtung stand. Der Käufer wurde in der Nacht auf den 5. April bei einer ersten Kontrolle durchsucht und besaß in dem Moment noch 50 Euro und keine Drogen.

Wohnung des Lüners durchsucht

Als er kurz darauf nach einem Besuch bei dem Angeklagten erneut „gefilzt“ wurde, waren die 50 Euro verschwunden und dafür hatte er nun rund zehn Gramm Amphetamin und über ein Gramm Marihuana bei sich. Daraufhin wurde auch die Wohnung des Lüners durchsucht, und dort fanden sich 100 Euro Bargeld sowie kleinere Mengen Ecstasy und Haschisch.

Angeklagter will sich um seine junge Familie kümmern

In der Verhandlung räumte der 25-Jährige den Verkauf nun umgehend ein, berief sich auf seine finanzielle Schieflage zur Tatzeit und versicherte, dass so etwas künftig nicht mehr passiere. Nun habe er Arbeit, verdiene Geld und wolle sich um seine junge Familie kümmern. Die Richterin nahm ihn beim Wort: 900 Euro Geldstrafe und die Einziehung der 50 Euro Drogengeld.

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