332 Lüner machten mit beim Blutspende-Marathon

Hansesaal

Mit einem beispielhaften "Blutspende-Marathon" in vier Städten des Kreises Unna waren am Sonntag auch im Hansesaal die Pforten für Blutspender geöffnet. Lünen hat mit seiner sehr großen Spendebereitschaft maßgeblich dazu beigetragen, dem ehrgeizigen Ziel nahe zu kommen.

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 15.05.2011, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes im Hansesaal wurde ein voller Erfolg.

Die Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes im Hansesaal wurde ein voller Erfolg.

Dieses lautete, am Ende der Aktion den Tagesbedarf von 1.000 Blutspenden im Regierungsbezirk Arnsberg zu erreichen.

Alleine in Lünen kamen 332 potenzielle Spender, darunter erfreuliche 60 Erstspender, um Gutes zu tun. Zwar mussten 29 Rückstellungen verbucht werden, trotzdem war das Ergebnis sehr zufrieden stellend. Zeitgleich wurde auch in Unna, Schwerte und Holzwickede gespendet. Zwölf Spenderplätze standen im Hansesaal bereit. Schon zu Beginn war der Andrang groß.

Verzögerungen Leider hatten sich durch die vom Vorabend nicht weg geräumte Bestuhlung zeitliche Verzögerungen ergeben, da das Team des Deutschen Roten Kreuzes noch Platz schaffen musste. Nach anderthalb Stunden waren über 70 Spenderinnen und Spender erschienen, so Ralf Petruck (Blutspendedienst West, Hagen). Sein rund zehnköpfiges Team wurde unterstützt durch 32 Ehrenamtliche des DRK-Kreisverbandes Lünen sowie sieben Jugend-Rotkreuzler.

Vier Ärzte vor Ort

Vier Ärzte sorgten für die Beurteilungen der Spendefähigkeit. "Man fühlt sich frischer, mir tut das gut", so Hermann Dissel, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Lünen, der seit Jahren Blut spendet und miterlebt hat, dass Blutkonserven Leben retten können. So habe Dissel vor Jahren einen Einsatz gehabt, bei dem ein Mann in eine Sense gefallen sei und 17 Blutkonserven gebraucht habe, um zu überleben.

"Wir finden es gut, Menschen zu helfen", sagte Michèle Haan (12), Jugendrotkreuz-Mitglied, die gerne Blut gespendet hätte, dies jedoch erst ab 18 Jahren darf. Sie machte sich nützlich und betreute die Hüpfburg, die zum Rahmenprogramm gehörte, um junge Nachwuchsspender zu unterhalten. So gab es Kinderschminken, organisiert von den DRK-Kindertageseinrichtungen sowie Auftritte der Brambauer Chaos-Kids. 

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