Vor dem Haareschneiden muss man nachweisen, dass man geimpft, genesen oder getestet ist - und das findet unsere Autorin auch genau richtig. © dpa
Meinung

3G-Regel: Kontrolle beim Friseurbesuch – das muss einfach sein

Wer zum Friseur geht, muss nachweisen, dass er unter die 3G-Regel fällt. Um sich und die anderen Kunden und das Team zu schützen. Sich daran zu halten, ist wichtig, meint unsere Autorin,

Lange war es gar nicht möglich, zum Friseur zu gehen, weil die Salons wegen der Pandemie geschlossen waren. Als man dann endlich wieder im Friseurstuhl Platz nehmen konnte, war die Erleichterung auf beiden Seiten spürbar.

Nun ist es fast wieder wie früher, wenn man einen Termin beim Friseur seines Vertrauens hat. Fast – denn am Eingang wird kontrolliert, ob ein Impfausweis, ein Nachweis, genesen zu sein, oder ein aktueller Test vorliegt.

Ich finde das gut, fühle mich sehr viel sicherer, wenn die anderen Kunden und die Mitarbeiter im Salon sich an die 3G-Regel halten. Schließlich kommen sich Kunde und Friseur deutlich näher als die Abstandsregel vorsieht. Geht ja gar nicht anders, wenn die Haare gewaschen, geschnitten und frisiert werden.

Immer noch gibt es aber offenbar schwarze Schafe, die es mit der Kontrolle nicht so genau nehmen. Aber das ist sehr kurzsichtig. Nicht nur, weil Bußgelder für Friseur und Kunde fällig werden. Sondern auch, weil ein Risiko besteht, sich anzustecken, wenn sich jemand ungeimpft, nicht nachweislich genesen oder ungetestet bedienen lässt.

Nur um mehr Kunden bedienen zu können und damit mehr Geld zu verdienen, auf die Kontrolle zu verzichten, ist grob fahrlässig und gefährlich. Nicht wegen der Bußgelder, sondern weil Gesundheit von Kunden und Personal riskiert wird.

Über die Autorin
Redaktion Lünen
Beate Rottgardt, 1963 in Frankfurt am Main geboren, ist seit 1972 Lünerin. Nach dem Volontariat wurde sie 1987 Redakteurin in Lünen. Schule, Senioren, Kultur sind die Themen, die ihr am Herzen liegen. Genauso wie Begegnungen mit Menschen.
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Beate Rottgardt