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68-jähriger Lüner stirbt nach Unfall in Rünthe

Frontal gegen Baum gefahren

Nach einem Frontalzusammenprall mit einem Baum ist am Dienstagabend ein 68-jähriger Mann aus Lünen in Rünthe gestorben. Der Mann hatte offenbar die Kontrolle wegen eines medizinischen Notfalls über sein Fahrzeug verloren und ist so von der Fahrbahn abgekommen.

RÜNTHE

, 07.12.2016 / Lesedauer: 2 min

Der Mann und seine ebenfalls 68-jährige Ehefrau waren mit ihrem Wagen auf dem Ostenhellweg in westlicher Richtung, also in Richtung Bergkamen-Heil, unterwegs.

In Höhe des Friedhofs kam der Wagen des Ehepaares gegen 18.53 Uhr, wie Polizeisprecherin Vera Howanietz sagte, nach links von der Fahrbahn ab.

„Der Wagen überfuhr eine Verkehrsinsel, wurde über die Gegenfahrbahn geschleudert und prallte schließlich frontal gegen einen Baum“, berichtet Howanietz. Das bestätigt auch Dirk Kemke, Löschzugführer der Feuerwehr Rünthe, die ebenfalls zu dem Unfall gerufen worden war. „Der Mann war wegen eines medizinischen Notfalls von der Bahn abgekommen“, erzählt er.

68-Jähriger starb trotz Hilfe an der Unfallstelle

Ein Unfallzeuge, der zufällig im Rettungsdienst arbeitet, konnte den Verletzten noch lebend aus dem Auto bergen. Er begann mit der Reanimation, die dann vom eintreffenden Rettungsdienst übernommen wurden. „Schneller hätte der Mann keine Hilfe bekommen können“, sagt Kemke. Trotz der schnellen Hilfe starb der 68-Jährige noch an der Unfallstelle.

Auch seine Frau, die auf dem Beifahrersitz gesessen hatte, wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Howanietz: „Die Verletzungen waren nicht lebensgefährlich, aber die Frau musste stationär aufgenommen werden.“

21 Einsatzkräfte der Feuerwehr Rünthe vor Ort

Zum Glück hatte es zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Gegenverkehr auf dem stark befahrenen Ostenhellweg gegeben. „Es hätte an dieser Stelle schnell passieren können, dass auch Unbeteiligte zu Schaden kommen“, sagte die Polizeisprecherin.

„Wäre dort ein Fahrzeug entgegengekommen, wäre das fatal gewesen“, vermutet auch der Löschzugführer. Die Feuerwehr Rünthe war mit insgesamt 21 Einsatzkräften zum Unfall gefahren, um den Rettungsdienst zu unterstützen. „Wir hatten erst die Information, dass der Wagen brennen sollte; deshalb sind wir ausgerückt“, sagt Kemke.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war der Ostenhellweg für den Verkehr gesperrt. Gegen 21 Uhr konnte die Straße dann wieder freigegeben werden.

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