A-Capella-Chor „Querbeet“ begeistert mit klangvoller Vielfalt

Jubiläumskonzert

25 Jahre alt und immer jung geblieben: So präsentiert sich der A-Capella -Chor „Querbeet“. Am Samstag (17. November) feierte er ein umjubeltes Jubiläumskonzert. 300 Gäste waren gekommen.

Lünen

, 18.11.2018, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
A-Capella-Chor „Querbeet“ begeistert mit klangvoller Vielfalt

Am Samstag feierte der A-Capella-Chor „Querbeet“ in der Stadtkirche St. Georg seinen 25. Geburtstag und begeisterte fast 300 Menschen mit einem Querschnitt aus seinem vielfältigen Repertoire. © Foto: Beuckelmann

Freude am gemeinsamen Singen, Lebensfreude und Geselligkeit: Das prägt den Chor „Querbeet“. Am 17. November feierte er in der Stadtkirche St. Georg seinen 25. Geburtstag und begeisterte fast 300 Menschen mit einem Querschnitt aus seinem vielfältigen Repertoire, bestehend aus 175 Liedern.

Zuhörer konnten das Einsingen miterleben

„Unser Konzert entspricht heute komplett unserem Namen, es geht querbeet. Wir wollen Ihnen mal zeigen, wie wir uns einsingen. Zuerst den Körper lockern, die Atmung üben, den Stimmapparat warm machen und den Grips einschalten“, lautete die Ansage. So ließen die 33 Chorsängerinnen und -sänger aus Selm, Lünen und Umgebung die Zuhörer am Einsingen teilhaben. Dazu gehörte auch eine englische Anweisung zur Nutzung der Notbremse in einem Zug. „Wir haben Spaß am Singen, aber auch Spaß sonst etwas zusammen zu machen“, erklärte Chorleiter Uwe Neumann das Erfolgsrezept der gemischten Gruppe im Alter zwischen 15 und 59 Jahren.

Auftakt mit Grönemeyer-Lied „Mambo“

Mit dem fröhlichen Grönemeyer-Lied „Mambo“ startete das Programm. Der Titel „Just sing it“ bedurfte fast keiner Übersetzung. Sing es einfach. Das Publikum strahlte. Emotionale Titel wie „Fields of Gold“, „Hallelujah“ oder „Angel“ entfalteten durch anspruchsvollen sechs- bis achtstimmigen A-Capella-Gesang eigenen Charme. Einer der klangvollen Höhepunkte war das Lied „Bohemian Rhapsody“ (Queen), exzellent am E-Piano begleitet von Norbert Chlebowitz.

Ode an schottische Landschaft

Nicht fehlen durfte das berührende Lied „Loch Lomond“, eine Ode an die schottische Landschaft und zugleich eine Liebesgeschichte. „Das Lied begleitet uns seit 25 Jahren“, sagte Uwe Neumann und widmete es am Samstag seinen verstorbenen Eltern.

„Es ist immer wieder ein Genuss“, brachte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns den Chorgesang von „Querbeet“ auf den Punkt. Marco Leckel, er ist mit seiner Frau Jana-Kristin seit fünf Jahren im Chor, lobte neben der positiven Gemeinschaft auch das hohe gesangliche Niveau.

Der Ursprung des Chors liegt in der kirchlichen Jugendarbeit in Cappenberg. Acht Gründungsmitglieder, darunter Chorleiter Uwe Neumann, sind bis heute im Chor aktiv. Jeden Sonntag wird für die zahlreichen Auftritte geprobt.
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