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Aktiv für den Klimaschutz: Jeder kann beim Stadtradeln Kilometer machen

rnMeinung am Mittwoch

In „Meinung am Mittwoch“ haben Gastautoren das Wort. Sie beleuchten Themen, die ihnen wichtig sind. Heute zeigt Dr. Katrin Stückrath, wie einfach es ist, etwas für den Klimaschutz tun.

von Dr. Katrin Stückrath

Lünen

, 22.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Hier kommt eine passende Aktionsmöglichkeit, die auch noch viel Spaß macht: Das Stadtradeln. Lünen macht mit vom 25. Mai bis zum 14. Juni. Keine Angst, das ist keine dreiwöchige Fahrradtour.

Täglich gefahrene Kilometer eintragen

Sondern so geht es: Man trägt in dem Zeitraum die eigenen am Tag gefahrenen Kilometer (messen oder schätzen) auf der Internetseite des Stadtradelns in Lünen ein. Vorher bitte mit Email registrieren und einem Team beitreten.

Aktiv für den Klimaschutz: Jeder kann beim Stadtradeln Kilometer machen

Dr. Katrin Stückrath © Quiring-Lategahn

Dr. Katrin Stückrath ist Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Horstmar-Preußen.

Ich werbe für das Team „Christen und Muslime radeln für das Klima“. Zusammen mit den anderen evangelischen und katholischen Kirchengemeinden und der Selimiye-Moschee versuchen wir, möglichst viele Menschen fürs Stadtradeln zu begeistern. Deshalb kann man sich auch mit Kugelschreiber in den Gemeindehäusern anmelden. Unsere Motivation ist, unsere Welt, die wir als von Gott geschenkt empfinden, vor den negativen Auswirkungen des Klimawandels zu bewahren.

2018 radelten Lüner 57.000 Kilometer

Aus der Kiste auszusteigen und sich mit dem Rad auf die Piste zu begeben vermeidet CO2. Beim letzten Stadtradeln in Lünen wurden insgesamt 57.000 Fahrradkilometer gefahren und acht Tonnen CO2 vermieden. Vielleicht schaffen wir dieses Jahr noch mehr, wenn viele mitmachen. „Darf man auch ein E-Bike benutzen?“ wurde ich jetzt schon des Öfteren gefragt. Ich rief dazu Herrn Petrás von der Abteilung Mobilitätsplanung im Rathaus an. Seine Antwort lautete: „Ja, wenn es sich um ein Pedelec handelt, das nicht mehr als 25 km/h fährt. Das Rad sollte verkehrsrechtlich als Fahrrad gelten.“

Pedelecs verursachen viel weniger CO2 als sparsame PKW

Mir reichte das noch nicht: „Ist es denn nicht ungerecht gegenüber den anderen Teilnehmern, mit Pedelec zu fahren? Und außerdem entsteht bei der Akku-Ladung doch CO2?!“ „Ja, aber nicht so viel. Mit weniger als 6 Gramm pro Kilometer verursachen Pedelecs zwanzigmal weniger CO2 als ein sparsames Auto. Deshalb freuen wir uns auch über die Pedelecfahrer.“Ich selber wäre neugierig so ein Pedelec auch mal zu fahren. Und ich habe mir sagen lassen, auch da muss man strampeln. Auf die Plätze, fertig, los!

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