Alle sind gefragt: Wie soll Brambauer 2030 aussehen?

Zukunftswerkstatt im Bürgerhaus

Die Macher suchen Mitmacher: Ein Team aus Brambauer will den Stadtteil im Südwesten Lünens weiterentwickeln. Bis 2030 soll sich einiges verändern - das klappt aber nur, wenn alle mitmachen.

Brambauer

, 24.02.2019, 11:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Alle sind gefragt: Wie soll Brambauer 2030 aussehen?

Zur Start-Aufstellung der Initiatoren gehören Thomas Arold, Andreas Dahlke, Jörg Diekmann, Ivonne Exner, Klaus Stallmann, Christoph Haumann, Rolf Kindmann, Vera Pieper, Michael Ristovitch, Thomas Brandt, Jeanette Sebrantke, Susanne Streich. © Zukunftswerkstatt

Ein „bunt gemischtes Team aus bekannten und unbekannten Gesichtern Brambauers“ - so die Selbstbeschreibung - macht sich auf, die Zukunft des Stadtteils zu gestalten. Unter dem Motto „Brambauer 2030 - Zukunftswerkstatt“ laden sie alle Interessierten aus Brambauer und darüber hinaus für Dienstag (26. Februar) um „18.28 Uhr“ ins Bürgerhaus ein. Christoph Haumann, einer der Initiatoren, umreißt das Ziel der Gruppe: „Brambauer zu bewegen, das Quartier auf dem weiteren Weg in die Zukunft aktiv zu begleiten und positive Akzente zu setzen.“

Die Idee zu „Brambauer 2030“ ist laut Michael Ristovitch, Vorsitzender der Gemeinschaft Brami, entstanden, nachdem Andreas Dahlke im Stadtrat erfuhr, dass es ein Stadtteilbudget von 50.000 Euro pro Jahr und Vorort für eine Zukunftswerkstatt gibt. „Niemand wurde offiziell informiert, das hätten wir ohne Herrn Dahlke nie erfahren“, sagt Ristovitch.

So hat es bereits einige Projekte unter dem Titel „Qualität im Quartier“ in Brambauer gegeben - zum Beispiel die Renovierung der Häuserfassaden im Ortskern. Doch das ist den Machern hinter „Brambauer 2030“ nicht genug: „Jedenfalls haben wir dann beschlossen, noch einige Leute dazu zu holen.“

Vier Themen zum Auftakt

Entstanden ist die „Start-Aufstellung“, die sich mit „Brambauer 2030“ für ein aktives Netzwerken einsetzt. „Die einzige Voraussetzung zum Mitmachen ist, dass das Herz für Brambauer schlägt“, sagt Christoph Haumann. Im ersten Schritt gehe es dabei um die „zentrale Sammlung und anschließende Bewertung aller Themen, die Brambauer betreffen“.

Dazu sollen die Teilnehmer im Bürgerhaus zunächst über vier Themenblöcke sprechen: Wohnen, Verkehr, Freizeit und Einkaufen. Weitere Themen wären in späteren Schritten unter anderem Sicherheit, Bebauung und Bildung. „Wir glauben, dass Brambauer eine Vorstadt mit guten Entwicklungsmöglichkeiten ist“, beschreibt Michael Ristovitch die Motivation hinter der Werkstatt.

Nach der Auswertung wollen die Organisatoren an die Stadt Lünen herantreten. „Und hoffen, dass wir dann Gehör finden“, so Ristovitch. Doch erstmal steht die erste Zukunftswerkstatt an - an der möglichst viele Bürger teilnehmen sollen. Ristovitch: „Nur gemeinsam sind wir stark!“

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