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An die Kinder denken

rnKommentar

Der Graben zwischen der Leitung des Pastoralen Raums Lünen (katholische Gemeinden südlich der Lippe) und einigen Eltern scheint zu tief. Aber man sollte bei dem Streit an die Kinder denken.

Lünen

, 13.09.2018 / Lesedauer: 2 min

Ein neues Konzept stößt meistens nicht auf ungeteilte Zustimmung. Dass sie jedoch so viel Gegenwind bekommen, hätten die Pfarrer und Gemeindereferenten sicher nicht erwartet. Es war nicht ihre eigene Idee, sondern ein Vorschlag aus dem Erzbistum Paderborn, die Erstkommunion-Feier zu „teilen“.

In Paderborn und Unna gibt es diese Regelung schon länger. Auch hier, das sagte Pfarrer Roddey im Pressegespräch, habe es aber anfangs durch kritische Stimmen gegeben.

Verstehen kann ich beide Seiten – die Vertreter des Pastoralen Raumes, die zurück zum eigentlichen Sinn des Sakraments Kommunion und weg wollen von überlauten, ablenkenden Feiern mit vielen Kindern und vor allem vielen Angehörigen.

Aber auch die Eltern, die eine Erstkommunion aus der eigenen Kindheit und vielleicht schon vor ihren älteren Kindern ganz anders kennen und zweifachen Stress für ihre Kinder fürchten.

Aber genau um die Kinder geht es. Sie sollen eine Erstkommunion erleben, die ihnen möglichst positiv in Erinnerung bleibt. Auch, damit sie vielleicht später als Messdiener oder Sternsinger weiter in der Gemeinde aktiv sind. Und deshalb sollten beide Seiten doch noch versuchen, eine gemeinsame Lösung zu finden, mit der alle gut leben können.

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