An vier Stellen muss beim Lärmschutz nachgerüstet werden

Lippewerk

Die Bürger aus Alstedde, die sich von Lärm belästigt fühlen, dürfen hoffen: Im benachbarten Lippewerk von Remondis wird in Sachen Lärmschutz nachgerüstet.

ALSTEDDE

von Von Peter Fiedler

, 13.09.2011, 21:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Lippewerk aus der Luft: Remondis muss nachrüsten, damit vom Industriestandort weniger Lärm ausgeht.

Das Lippewerk aus der Luft: Remondis muss nachrüsten, damit vom Industriestandort weniger Lärm ausgeht.

Remondis hat laut Bezirksregierung zugesichert, die erforderlichen Lärmschutz-Maßnahmen in den nächsten drei bis sechs Monaten umzusetzen. Zwischen Februar und Juni hatte Sachverständige im Auftrag der Bezirksregierung Lärmquellen auf dem Werksgelände erfasst und bewertet. Auch in der benachbarten Wohnbebauung seien Messungen durchgeführt worden, erläuterte Söbbeler. Die Maßnahmen, betont Remondis-Sprecher Michael Schneider, würden „in jedem Fall zu einer deutlichen Unterschreitung der Grenzwerte führen.“Thema bald erledigt? Immer wieder gab es in der Vergangenheit Beschwerden von Alstedder Bürgern über Lärm aus Richtung Lippewerk. Ob sich das Thema erledigt hat, sobald Remondis nachrüstet, muss sich zeigen. Remondis selbst geht offenbar nicht davon aus und verweist auf andere mögliche Verursacher. Es sei „sowohl durch bestehende als auch neue industrielle und gewerbliche Ansiedlungen in der Nachbarschaft anzunehmen, dass weitere Beschwerden auftreten könnten. Remondis möchte daher bereits zum heutigen Zeitpunkt signalisieren, dass wir unsere Verpflichtungen zum Umwelt- und Lärmschutz jederzeit bestmöglich erfüllen“, so Sprecher Schneider. Nach erfolgter Installation werde eine weitere Stellungnahme durch das Sachverständigenbüro Müller BBM die Wirksamkeit der Maßnahmen belegen.

  • Am Abluftkamin im Wirbelschicht-Kraftwerk muss ein Schalldämpfer ausgetauscht werden.
  • Am Biomassekraftwerk muss ebenfalls ein Schalldämpfer getauscht werden.
  • Die Rohstoffmühlen müssen mit einer Schallschutzkapsel eingehaust werden.
  • In der Gipsproduktion ist ebenfalls eine Schallschutzkapsel um einen der Öfen erforderlich, weil dort ein Gebläse zu laut ist.

Remondis hat laut Bezirksregierung zugesichert, die erforderlichen Lärmschutz-Maßnahmen in den nächsten drei bis sechs Monaten umzusetzen. Zwischen Februar und Juni hatte Sachverständige im Auftrag der Bezirksregierung Lärmquellen auf dem Werksgelände erfasst und bewertet. Auch in der benachbarten Wohnbebauung seien Messungen durchgeführt worden, erläuterte Söbbeler. Die Maßnahmen, betont Remondis-Sprecher Michael Schneider, würden „in jedem Fall zu einer deutlichen Unterschreitung der Grenzwerte führen.“Thema bald erledigt? Immer wieder gab es in der Vergangenheit Beschwerden von Alstedder Bürgern über Lärm aus Richtung Lippewerk. Ob sich das Thema erledigt hat, sobald Remondis nachrüstet, muss sich zeigen. Remondis selbst geht offenbar nicht davon aus und verweist auf andere mögliche Verursacher. Es sei „sowohl durch bestehende als auch neue industrielle und gewerbliche Ansiedlungen in der Nachbarschaft anzunehmen, dass weitere Beschwerden auftreten könnten. Remondis möchte daher bereits zum heutigen Zeitpunkt signalisieren, dass wir unsere Verpflichtungen zum Umwelt- und Lärmschutz jederzeit bestmöglich erfüllen“, so Sprecher Schneider. Nach erfolgter Installation werde eine weitere Stellungnahme durch das Sachverständigenbüro Müller BBM die Wirksamkeit der Maßnahmen belegen.

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