Askania ist insolvent - wie geht es mit der Filiale in Lünen weiter?

Redaktion Lünen
Die Askania-Filiale an der Kupferstraße in Lünen hat wieder eine Zukunft.
Die Askania-Filiale an der Kupferstraße in Lünen hat wieder eine Zukunft. © Gerstenmaier
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Viele Kinder aus Lünen – und deren Eltern – haben sich bei Askania regelmäßig zum Beginn des neuen Schuljahres mit der notwendigen Ausrüstung für den Unterricht eingedeckt. Dazu gab es allerlei Nützliches zum Basteln und die passende Deko für die nächste Party. Ebenfalls beliebt: die Schulranzenberatung für angehende i-Männchen.

Das alles steht nun auf der Kippe. Mussten die Askania-Filialen wegen des Lockdowns schon schließen, hat die Firma mit Sitz in Recklinghausen bereits Anfang Februar Insolvenz angemeldet. Laut dem Portal 24vest.de hatte Askania seit der Schließung aufgrund von Corona einen Umsatzverlust von zwei Millionen Euro verzeichnet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befänden sich seit dem 13. Dezember in Kurzarbeit, doch am Ende sei die Insolvenz unausweichlich gewesen.

Gehälter würden laut 24vest.de aktuell vorfinanziert, auch müsse die Insolvenz nicht zwangsläufig das Ende der Firmengeschichte bedeuten. Die vorläufige Insolvenzverwalterin rechne vielmehr damit, dass alle Filialen nach dem Ende des Lockdowns wieder öffnen werden. Derweil sollen Käufer gefunden werden, die das insolvente Unternehmen fortführen wollen.

Askania bietet im Lockdown ein „Call & Collect“ an – allerdings nur in der Filiale in Recklinghausen. Für März sind auch wieder Ranzenberatungen unter Corona-Bedingungen in Lünen geplant.