Auf Tretautos den Stuckmannsberg hinab

Bobbycar-Rennen

NORDLÜNEN Das war nichts für „Weicheier“, was da am Samstag Nachmittag auf der Straße am Struckmannsberg zu sehen war. Beim vierten Downhill-Bobbycar-Rennen waren ganze Kerle gefragt.

von Von Günter Goldstein

, 24.05.2009, 14:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kämpfen, sonst geht es in die Brennnesseln...

Kämpfen, sonst geht es in die Brennnesseln...

Regel eins hatte an diesem Nachmittag zur Folge, dass die Strecke außer Schaulustigen natürlich von den Familienangehörigen, darunter viele Kleinkinder, gut gesäumt war. Bei Regel zwei konnte man feststellen, wie viele Typen von Bobbycars es doch gibt. Aber was darin steckte an fantasievoller Technik und Zubehör war aller Ehren wert. Das hatte nicht mehr zu tun mit den rumpelnden Gefährten, auf denen sich die lieben Kleinen immer die gleichen Stellen ihre Schuhe beim Abstoßen verschleißen. Zur letzten Bedingung sei nur berichtet, dass alle 18 Piloten außer ein paar Schürfwunden unversehrt blieben und somit auch im nächsten Jahr wieder antreten können.

Denn wenn auch die Spuren in der letzten engen Kurve vor dem Ziel verrieten, dass so einige den Abflug in die Brennnesseln gemacht haben weil sie zu schnell waren, so stand der Spaß an erster Stelle. Aber trotzdem wurde auch ein Sieger gesucht, der sich in neun Wertungsläufen durchsetzen musste. Mit einer Traumzeit, die nur einen Wimpernschlag über der magischen 40 Sekunden Grenze lag für die Strecke von 350 Metern gewann Jörn Dingeldey vor Oliver Binkhoff und Dirk Janning.

Die vier Organisatoren dieses Renntages Ingo Kaiser, Marcus von Hof, Matthias Flechtner und Dirk Janning freuten sich nicht nur über die tolle Resonanz auf der Rennstrecke, sondern auch über die vielen Gäste, die am Abend zur After-Show-Party in die Mörickestraße kamen und das Ganze damit richtig abgerundet haben. 

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