Aufbruch statt Trott: Lünens Pfarrer Bergman mach Mut, Neues zu wagen

Lüner Seel-Sorgen

Aufstehen, alles hinter sich lassen und weggehen: In der Bibel ist davon die Rede. Aber wer kann das heute schon? Obwohl: Etwas mehr Aufbruch könnte nicht schaden, meint Pfarrer Bergmann.

Lünen

, 06.03.2021, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfarrer Tobias Bergmann hatte zum 1. Februar 2017 Aufgaben in der Gemeindearbeit im Stadtbezirk 1 und 2 in Lünen übernommen.

Pfarrer Tobias Bergmann hatte zum 1. Februar 2017 Aufgaben in der Gemeindearbeit im Stadtbezirk 1 und 2 in Lünen übernommen. © Foto: Beuckelmann

Wenn jeder an sich denkt, ist irgendwie auch an alle gedacht. Diesen Satz kennt auch Tobias Bergman, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Lünen. Richtig findet er ihn nicht.


Den Blick erst einmal nur auf sich selbst und sein unmittelbares Umfeld zu werfen und dann erst auf die Gemeinschaft, sei ein Phänomen der Zeit, meint Bergmann. Lange vorbei scheint ihm der Geist der 68-er, der die Gruppe in den Vordergrund stellte und nicht den Einzelnen. Der Lust machte, aufzustehen und sein altes Leben hinter sich zu lassen. So, wie es zu Zeiten Jesu wohl durchaus üblich war.

In der Reiher „Lüner Seel-Sorgen“ geben Seelsorgerinnen und Seelsorger aus Lünen im wöchentlichen Wechsel geistige Impulse. Tobias Bergmann ist Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde.

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