Comedy-Veranstaltung

Ausbilder Schmidt und Co kommen zur Lachnacht nach Lünen

Lachen ist gesund, sagt man. Vier Comedians wollen sich Anfang Oktober bei der Lüner Lachnacht darum kümmern, dass die Lachmuskeln des Pulikums beansprucht werden. Das steht auf dem Programm.
Ausbilder Schmidt will bei der Lüner Lachnacht für Unterhaltung sorgen. © TIMO_MUELLER_FOTOGRAFIE

Viel zu lachen soll es am Sonntag, 3. Oktober, bei der 3. Lüner Lachnacht geben. „Auf die Besucher des Heinz-Hilpert-Theaters wartet erneut ein fantastischer Mix aus Kabarett und Comedy“, heißt es in der Ankündigung zu der Veranstaltung.

Moderiert wird die Veranstaltung von Ole Lehmann, der sich dabei auf die Suche nach fröhlichen Menschen begibt. Und sich laut Ankündigung fragt, warum so viele Menschen ihre unbeschwerte Art verloren haben?

Von Luschen und German Angst

Insgesamt vier Gäste werden auf der Bühne stehen. Zum einen Ausbilder Schmidt. Der präsentiert sich in seinem Programm als „Anti-Lusche“. Denn er meint: Weltweit hat das Luschen-Virus zugeschlagen. Früher sei der Mann zur Jagd gegangen und das reichte auch. Heute muss er alles können und darf dabei aber nicht verlieren, was ihn ausmacht: männlich sein. Lange auf dem Klo sitzen, Zahntuben auflassen, sich mal prügeln, Bier trinken, im Keller seinen Hobbies nachgehen, grillen und einfach mal nicht reden müssen, heißt es in der Ankündigung. Wer sich täglich beim Bund mit Luschen, Warmduschern und Waldorfschülern rumärgern muss, der wisse aber, was hier zu tun ist. „Und eben das zeigt er uns. Ausbilder Schmidt, die Anti-Lusche.“

Lutz von Rosenberg Lipinsky beschreibt sich als „Deutschlands lustigster Seelsorger“ und meint, er kenne helfen beim Aufruhr in Deutschland und der wiederkehrenden Frage: Worüber regen wir uns heute auf? Und: Womit fangen wir an? Flüchtlinge oder Aldi-Toast? Politiker oder öffentliche Verkehrsmittel? Wer jagt uns mehr Angst ein: Die Mehrwertsteuer oder doch die Ehefrau? „Er erforscht seit Jahren die German Ängste und sorgt für befreiendes Lachen über diese und gibt nicht zuletzt die Politik der Lächerlichkeit preis“, heißt es in der Ankündigung.

Bullshit und lustiges aus dem Finanzamt

Frederic Hormuth – so heißt es weiter – findet den Bullshit überall. Bei der Bundeswehr, im Krankenhaus, im Fußball, auf dem Arbeitsmarkt, im Kabarett und zu Hause. „Trump twittert, Gauland giftet und Naidoo nölt. Heidi Klum hat leider kein Foto für dich und im Radio ist noch immer andauernd dieser Seitenbacher. Überall wird so viel Mist geredet. Und aus diesem Bullshit erwächst nichts Produktives, er macht nur alles platt und stinkt“, steht in der Ankündigung. Hormut will dagegen Abhilfe auf humoristische Art schaffen.

Bei Jacqueline Feldmann geht es um Geld - und das Finanzamt.
Bei Jacqueline Feldmann geht es um Geld – und das Finanzamt. © #MSCHKY © #MSCHKY

Jacqueline Feldmann hingegen geht es um Berufliches. Mit der Wahl des Berufes hatte sie sich nicht leicht getan: Chemikerin, Polizistin oder doch Klärwerktaucherin werden? Die Wahl fiel schlussendlich auf einen Schreibtisch-Job beim Finanzamt. „Der Alltag zog ein; aber auch die Komik. Dass Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer keine Pokemons sind, wusste die junge Sauerländerin schon vorher. Doch die Geschichten, die Jacqueline als Finanzbeamtin erfahren hat, sprechen eine eigene Sprache…“, heißt es in der Ankündigung.

Die Veranstaltung wurde coronabedingt vom 9. November 2020 auf den 3. Oktober 2021 verlegt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Weitere Informationen und Eintrittskarten für 20 bis 30 Euro/ermäßigt 10 bis 15 Euro und weitere Informationen zu den regulären Öffnungszeiten beim Kulturbüro Lünen unter 02306 104-2299.