Bau des Lüner Nordtunnels liegt im Zeitplan

Kanalarbeiten begonnen

Die Arbeiten für den millionenschweren Neubau des Nordtunnels bei Lünen liegen im Zeitplan. Am Dienstag starten die Kanalarbeiten im Abschnitt der Hirschberger Straße, die notwendigen Vorarbeiten sind seit vergangener Woche abgeschlossen. Wie sich die Arbeiten auf den Verkehr auswirken, lesen Sie hier.

HORSTMAR

, 08.08.2017, 05:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Arbeiten zum Bau des Nordtunnels an der Hirschberger Straße liegen im Zeitplan.

Die Arbeiten zum Bau des Nordtunnels an der Hirschberger Straße liegen im Zeitplan.

Zu den erledigten Vorarbeiten gehörte neben Baumfällungen auch die Sperrung des nördlichen Gehwegs sowie einer Fahrbahnhälfte der Preußenstraße. Damit der Verkehr trotzdem ungehindert in beide Richtungen fließen kann, wurde Ende Juli eine Ampel eingerichtet. Von der Sperrung betroffen sind außerdem die Ein- und Ausfahrten aus der Hirschberger Straße und an der Kohlenbahn.

Für Anwohner gilt eine Umleitung über die Görlitzer und Schweidnitzer Straße. Die heute beginnenden Kanalbauarbeiten im Auftrag des Stadtbetriebs Abwasserbeseitigung Lünen (SAL) sollen nach Angaben der Stadt am 1. September dieses Jahres abgeschlossen sein.

Nordtunnel soll die Preuen- und die Bebelstraße entlasten

Zur Erinnerung: Der Nordtunnel soll die Verkehrssituation an Preußen- und Bebelstraße erleichtern, sobald der geplante Vollanschluss an die A2 in Lünen-Süd realisiert worden ist. Dort sind Auf- und Abfahrt bisher nur in eine Richtung möglich.

Rund 8,9 Millionen Euro betragen die Kosten für das gesamte Projekt – bestehend aus Nordtunnel und den beiden angrenzenden Kreisverkehren. Die Bezirksregierung übernimmt in einer Fördermaßnahme 65 Prozent der Gesamtkosten. „Bisher befindet sich das Projekt in dem dafür vorgesehenen Kostenrahmen“, hieß es bei der Stadt Lünen vor wenigen Wochen.

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