Baustelle an der Bäckerstraße bleibt noch bestehen

Dauer-Ärgernis

Die Baustellen-Umrandung an der Bäckerstraße bleibt noch eine ganze Weile bestehen. Auch wenn die Arbeiten eigentlich beendet scheinen. Für Anwohner und Passanten ein lästiges Ärgernis. Wir erklären, warum die Absperrung vorerst noch bleiben muss.

LÜNEN

, 20.07.2016 / Lesedauer: 2 min
Baustelle an der Bäckerstraße bleibt noch bestehen

Die Baustelle an der Bäckerstraße bleibt den Anwohnern und Passanten noch drei Wochen erhalten.

Die Antwort ist einfach: Der Beton muss noch aushärten und abbinden, wie Stadt-Pressesprecherin Kerstin Schatz am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. Etwa noch drei Wochen wird deshalb die Baustellenumrandung dort sein. Auto-, Rad- und Busfahrer, aber auch Fußgänger müssen in dieser Zeit besonders vorsichtig sein, denn in diesem Bereich ist die Fußgängerzone nur halb so breit und die Fahrzeuge aus Richtung Kreuzung Bäcker-, Park-, Graf-Adolf- und Dortmunder Straße haben Vorfahrt.

Wenn der Beton in drei Wochen begehbar und befahrbar ist, könnte die „unendliche Geschichte“ der nicht nutzbaren Haltestelle Bäckerstraße zu Ende gehen. Seit Ende 2014 halten dort keine Busse mehr.

Neues Pflaster sackte ab

Die Bauarbeiten begannen Mitte Juni, sollten nach Angaben der Stadt von Anfang Juni nur eine Woche dauern. 2012 war die Bäckerstraße neu gepflastert worden. Später sackte die Fahrbahn ab. Die Stadt warf der beauftragten Firma vor, mangelhaft gearbeitet zu haben. Die Firma wehrte sich dagegen. Der lange Streit wurde erst Ende 2015 mit einer außergerichtlichen Einigung beigelegt.

Damals erklärte der Technische Beigeordnete Matthias Buckesfeld, man wolle mit der Sanierung warten, bis die Lippebrücke Graf-Adolf-Straße freigegeben werde. Das war im Frühjahr der Fall. 

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