Bauverein baut Wohnungen auf Ex-HBL-Gelände

Preußenstraße in Horstmar

"Wir bauen hier direkt am Horstmarer See", scherzt Friedhelm Deuter und zeigt auf eine große Pfütze auf dem Hof des HBL-Firmengeländes. Der Geschäftsführer hat mit seiner Wohnungsgenossenschaft das ehemalige Firmengelände des Stahlhandels an der Preußenstraße im März gekauft. Dort sollen Wohnungen entstehen.

HORSTMAR

, 18.06.2016, 06:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bauverein baut Wohnungen auf Ex-HBL-Gelände

Der Bauverein hat das Firmengelände des Stahlhandels hbl an der Preußenstraße gekauft und will hier nun Wohnungen bauen. Darauf freuen sich (v.l.) Andreas Zaremba, Friedhelm Deuter, Georg Siebert und Norbert Haeser. Foto Niehaus

Außerdem hat Deuter ja auch irgendwie recht: In unmittelbarer Nähe zum Horstmarer See liegt das Gelände schon. Demnächst sollen hier auf 13.000 Quadratmetern 60 bis 70 Wohnungen entstehen. „Es wird ein Mix aus allen Wohnungsgrößen, die zum Teil auch öffentlich gefördert werden“, sagt der Geschäftsführer und Vorsitzende. Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Andreas Zaremba, Georg Siebert und Norbert Haeser stellte er die neuen Pläne in Horstmar am Freitag vor.

Das Konzept soll dem Wohnprojekt am Baukelweg mit 25 barrierefreien Mietwohnungen ähneln. „Dort besteht eine große Nachfrage, die uns darin bestärkt hat, zu sagen: Das machen wir“, sagt Deuter. Norbert Haeser ergänzt: „Der Standort hier ist für Horstmar auch städtebaulich sehr attraktiv.“ Die Infrastruktur ist vorhanden: Bushaltestellen, der Preußenbahnhof sowie Einkaufsmöglichkeiten – alles ist fußläufig zu erreichen.

750.000 Euro kostet allein die Fläche

Mit dem alten Firmengelände sei dann auch ein weiterer „Schandfleck“ im Stadtteil entfernt, wie Deuter glaubt. Denn die alten Hallen, die jahrelang leer gestanden haben, müssen natürlich zuvor abgerissen werden. Und das wird ganz schön teuer. 750.000 Euro hat das Gelände gekostet – Abriss- und Neubaukosten kommen noch hinzu.

Zudem müssen auch die rechtlichen Dinge noch geklärt, Gewerbeflächen in Wohnflächen umgewandelt werden. „Die Zusagen von der Stadt sind da“, erklärt Deuter. Die Vorstandsmitglieder des Bauvereins hoffen, dass man eventuell noch in diesem Jahr oder spätestens Anfang nächsten Jahres mit den Abrissarbeiten beginnen kann.

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