Beeindruckender Abschluss des Orgelsommers

St. Marien

Der Blick ins Programm des Abschlusskonzerts des diesjährigen Orgelsommers war verheißungsvoll. Wie wird das „Ave Maria“ von Marcel Dupré erklingen oder auch Werke relativ unbekannter Komponisten? Voller Vorfreude haben am Sonntag rund 200 Besucher in der gut besetzten St.-Marien-Kirche den Mädchenchor am Dom zu Münster empfangen.

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 26.09.2011, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spitzenleistung: Der Mädchenchor sang Ungewöhnliches - und außergewöhnlich gut.

Spitzenleistung: Der Mädchenchor sang Ungewöhnliches - und außergewöhnlich gut.

So präsentierte der Organist Oliver Schwarz-Roosmann ein weitgehend unbekanntes Werk mit der Sonata Quinta von Franz Anton Maichelbeck (1683-1738) und setzte damit einen Kontrapunkt zur berühmteren Orgelmusik. Die Farben der Orgel wurden bei der Sonate mit dem komischen Untertitel „Die auf dem Klavier spielende und das Gehör vergnügende Cecilie“ zum Strahlen gebracht zur Freude der Besucher. Ein großartiger Hörgenuss war das vom Mädchenchor blütenzart vorgetragene „Ave Maria“ von Marcel Dupré. Die fast schwerelose Anmut der hohen Stimmen entzückte. Sakrales kann auch unterhaltsam sein – das bewiesen die Sängerinnen am Ende des Konzertes Hände klatschend bei dem Titel „O clap your hands“ (Oh, klatscht mit euren Händen) von Douglas Coombes.  

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