Bei Seseke-Renaturierung geht es in den Endspurt

Vom Schmutzwasserlauf zum Flüsschen

Auf einer Länge von rund zwei Kilometern arbeitet der Lippeverband derzeit an dem Flüsschen Seseke. Der einst schnurgerade Schmutzwasserlauf soll sich bald wieder natürlich durchs Land schlängeln. An einigen Stellen bleibt jedoch auch in Zukunft kein Platz für die Natur.

Lünen

27.03.2014, 16:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei Seseke-Renaturierung geht es in den Endspurt

An den Einleitungen der Pumpwerke im Bergsenkungsgebiet wird sich nichts ändern.

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Stand der Dinge bei der Umgestaltung der Seseke

Die Umgestaltung der Seseke geht in den Endspurt: In einem letzten Schritt wird das Gewässer in Lünen renaturiert - nachdem dies in Bönen, Kamen und Bergkamen bereits passiert ist.
27.03.2014
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Dieser Bagger steht im Wasser und arbeitet von dort den Flusslauf aus.© Foto: Günther Goldstein
An den Einleitungen der Pumpwerke im Bergsenkungsgebiet wird sich nichts ändern.© Foto: Günther Goldstein
Das Entenpaar schwimmt noch vor der alten Uferbefestigung, die in Kürze verschwunden sein wird.© Foto: Günther Goldstein
Die laufende Maßnahme wird bis in den Bereich des Kanaldükers durchgeführt.© Foto: Günther Goldstein
Durch den Umbau der Seseke wird das obere Warnschild sicherlich überflüssig.© Foto: Günther Goldstein
Ab der Brücke Asternweg laufen die Arbeiten zur Zeit in Richtung Lünen-Mitte.© Foto: Günther Goldstein
Von der Brücke Asternweg in Richtung Osten sieht man bereits das Ergebnis der Umbaumaßnahmen.© Foto: Günther Goldstein
Impression vom Umbau der Seseke.© Foto: Lippeverband
Der nächste Bagger zieht den Mutterboden von der steilen Böschung ab.© Foto: Günther Goldstein
An den Deichen selbst kann im Bereich Horstmar nichts verändert werden.© Foto: Günther Goldstein
Bauleiter Dirk Klingenberg (l.) und Pressesprecher Michael Steinbach erläuterten die Umbaumaßnahmen an der Seseke durch den Lippeverband.© Foto: Günther Goldstein
Die Uferflächen unterhalb der Brücke Preußenstraße sind bereits mit Befestigungsmatten ausgelegt.© Foto: Günther Goldstein
Schlagworte Lünen

Der aktuelle Abschnitt schließt an die bereits erfolgte Umgestaltung bis zum Asternweg an und endet an der Querung des Datteln-Hamm-Kanals. Die Deiche, das teilt der Lippeverband mit, müssten jedoch erhalten bleiben, weil sie nicht nur das Hochwasser der Seseke, sondern auch den Rückstau bei Hochwasser in der Lippe standhalten müssten.

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Stand der Dinge bei der Umgestaltung der Seseke

Die Umgestaltung der Seseke geht in den Endspurt: In einem letzten Schritt wird das Gewässer in Lünen renaturiert - nachdem dies in Bönen, Kamen und Bergkamen bereits passiert ist.
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Dieser Bagger steht im Wasser und arbeitet von dort den Flusslauf aus.© Foto: Günther Goldstein
An den Einleitungen der Pumpwerke im Bergsenkungsgebiet wird sich nichts ändern.© Foto: Günther Goldstein
Das Entenpaar schwimmt noch vor der alten Uferbefestigung, die in Kürze verschwunden sein wird.© Foto: Günther Goldstein
Die laufende Maßnahme wird bis in den Bereich des Kanaldükers durchgeführt.© Foto: Günther Goldstein
Durch den Umbau der Seseke wird das obere Warnschild sicherlich überflüssig.© Foto: Günther Goldstein
Ab der Brücke Asternweg laufen die Arbeiten zur Zeit in Richtung Lünen-Mitte.© Foto: Günther Goldstein
Von der Brücke Asternweg in Richtung Osten sieht man bereits das Ergebnis der Umbaumaßnahmen.© Foto: Günther Goldstein
Impression vom Umbau der Seseke.© Foto: Lippeverband
Der nächste Bagger zieht den Mutterboden von der steilen Böschung ab.© Foto: Günther Goldstein
An den Deichen selbst kann im Bereich Horstmar nichts verändert werden.© Foto: Günther Goldstein
Bauleiter Dirk Klingenberg (l.) und Pressesprecher Michael Steinbach erläuterten die Umbaumaßnahmen an der Seseke durch den Lippeverband.© Foto: Günther Goldstein
Die Uferflächen unterhalb der Brücke Preußenstraße sind bereits mit Befestigungsmatten ausgelegt.© Foto: Günther Goldstein
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Dort, wo die Seseke den Datteln-Hamm-Kanal unterquert, sei jedoch kein Spielraum für Gestaltungen. Dort wird das Flüsschen durch einen sogenannten Düker unter der Schifffahrtsstraße hergeleitet. Der betonierte Durchlass sei eine gegebene Größe und könne nicht verändert werden, so der Lippeverband.

Bis 2010 wurde der rund 8 km lange Flussabschnitt zwischen Kamen und dem Asternweg in Lünen umgestaltet. Bis 2013 folgte die Seseke innerhalb von Kamen und der Oberlauf des Flusses von Bönen über Heeren-Werve bis Kamen. Seit Mai 2013 ist auch der aktuelle Abschnitt im Umbau, in diesem Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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