Beim Einkommen hinken die Lüner hinterher

LÜNEN Armes Lünen! Die Lippestadt zählt nach wie vor zu jenen Kommunen, deren Bürger über ein vergleichsweise niedriges Einkommen verfügen. In den meisten Städten in NRW wird mehr verdient.

von Von Peter Fiedler

, 29.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Lüner erzielten 2005 im Durchschnitt ein jährliches Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen (Primäreinkommen) in Höhe von 16 102 Euro pro Einwohner. An verfügbarem Einkommen (abzüglich Steuern und Sozialabgaben, zuzüglich empfangener Sozialleistungen) blieben im Schnitt 15 513 Euro pro Einwohner.

Die Lüner erzielten 2005 im Durchschnitt ein jährliches Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen (Primäreinkommen) in Höhe von 16 102 Euro pro Einwohner. An verfügbarem Einkommen (abzüglich Steuern und Sozialabgaben, zuzüglich empfangener Sozialleistungen) blieben im Schnitt 15 513 Euro pro Einwohner.

Damit erhöhten sich beide Einkommensarten gegenüber 2004 zwar um 354 bzw. 233 Euro pro Einwohner, doch obwohl die Lüner mehr Geld zur Verfügung hatten, sackten sie in der NRW-Einkommenstabelle trotzdem um einen Platz von 374 auf 375 ab. Das heißt: In vielen anderen Städten war der Einkommenszuwachs größer.

Bergkamen auf vorletztem Platz

Nur gut 20 Plätze ist Lünen vom Tabellenende entfernt, wo Selfkant (Kreis Heinsberg) mit 14 181 Euro verfügbarem Einkommen die roten Laterne der ärmsten NRW-Gemeinde hält. Auf dem vorletzten Platz liegt Bergkamen.

Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen in NRW ist Bad Honnef mit 50 109 Euro.

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