Beliebte Modekette eröffnet Geschäft in Lüner Innenstadt

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Im März ist Eröffnung. Dann wird im ehemaligen McPaper an der Langen Straße 22 ein neues Modegeschäft die Lüner Innenstadt bereichern. Bis dahin stehen noch einige Umbauarbeiten an.

von Kristina Gerstenmaier

Lünen

, 24.01.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon in zehn Tagen, am Montag, 3. Februar, ist Schlüsselübergabe. Ab diesem Zeitpunkt renovieren Arbeiter den Innenraum des Ladenlokals, in dem zuletzt eine Mc-Paper-Filiale Schreibwaren und Krimskrams feilbot.

Am Samstag, 18. Januar, hatte das Geschäft seinen letzten Verkaufstag; die Konkurrenz durch die gegenüberliegende Müller-Filiale dürfte zu groß gewesen sein.

Auch das Schaufenster des Ladenlokals soll komplett erneuert werden, damit dann zum 19. März die selbstständige Einzelhändlerin Daniela Große Kleimann ihre Waren in neuem Glanz präsentieren kann.

Erfahrene Einzelhändlerin zieht ein

Nachdem Juliane Schnettler Ende 2019 ihr Geschäft an der Langen Straße 53 aufgegeben hatte, kommt somit nun wieder ein Street-One-Cecil-Laden nach Lünen.

Auf 100 Quadratmetern wird Franchise-Unternehmerin Große Kleimann gemeinsam mit drei bis vier Mitarbeitern die Marken der niederländischen CBR Fashion Holding vertreiben. Kleidung von Street One und Cecil gilt als lässige feminine Mode mit einem Gespür für Trends, die im mittleren Preissegment liegt.

Zwölf Mal im Jahr vertreibt das niederländische Unternehmen eine neue Kollektion. Mit Daniela Große Kleimann konnte die Stadt eine erfahrene Einzelhändlerin gewinnen, die bereits seit Jahren auch Street-One-Cecil-Läden in Soest und Anröchte betreibt.

Stadt begrüßt neues Bekleidungsgeschäft

„Das freut uns natürlich“, sagt Astrid Linn, Referentin für Stadtentwicklung im Rathaus. „Wir hatten immer einen engen Kontakt zu der vorherigen Street-One-Einzerlhändlerin, die ihr Geschäft aus persönlichen Gründen aufgegeben hat.

Aber nach einer kleinen Durststrecke können wir den Kunden die Marken der CBR wieder anbieten. Das trägt zu einem guten Portfolio in der Innenstadt bei.“

Insgesamt ist Linn mit dem Angebot in der Lüner Innenstadt zufrieden; es gebe aber immer Entwicklungspotenzial. „In diesem Jahr ist einiges im Fluss. Es stehen einige Umzüge und Eröffnungen an“, stellt sie in Aussicht. „Wir sind mit verschiedenen Unternehmern im Gespräch.“

Genaueres kann sie noch nicht preisgeben. Nur so viel: Große Verkaufsflächen seien kaum noch gefragt. Und zu den Wunschprojekten der Stadtentwicklerin zählen neue Geschäfte im Bereich Wohnaccessoire – in Anbetracht einiger neuer Wohnprojekte, wie den Wohnungen am Tobiaspark – die Lebensmittelversorgung und auch Restaurants.

Erlebnisort Innenstadt

„Die Menschen wollen in der Innenstadt etwas erleben. Da gehört auch Gastronomie dazu“, sagt sie. „Wir wollen dafür sorgen, dass es ein Angebot an etwas anderem als Cafés gibt oder billige Ketten.“

Im Frühjahr wisse man mehr, kündigt sie an. Dann werde die Tinte unter einigen neuen Verträgen für die Innenstadt getrocknet sein.

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