Beschädigen Arbeiten zur Kanalverbreiterung das Becken?

Freibad Gahmen

GAHMEN Die Kanalverbreiterung hat Konsequenzen für das Freibad Gahmen. Der Schwimmverein Lünen 08 kann nicht ausschließen, dass durch das Setzen der neuen Spundwände erhebliche Schäden am Becken entstehen.

von Von Dieter Hirsch

, 13.05.2009, 07:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Christdemokraten ließen sich über die Folgen der Kanalverbreiterung für das Freibad Gahmen informieren.

Die Christdemokraten ließen sich über die Folgen der Kanalverbreiterung für das Freibad Gahmen informieren.

Deshalb schlagen die Christdemokraten, die sich am Dienstag vor Ort informierten, vor den Bau eines neuen Beckens zumindest zu planen und die Kosten zu ermitteln.

Durch die Kanalverbreiterung müsse die gesamte Technikanlage versetzt und neu angeschlossen werden. Ob sie diese Prozedur überlebe, sei nicht sicher, sagte SV-Vorsitzender Franz-Josef Richter. Es müsse zudem geklärt werden, ob durch die Baumaßnahme der Bestandsschutz für das Becken noch gewährleistet sei. "Wir wollen die Garantie vom Wasser- und Schifffahrtsamt, dass durch die Erschütterungen beim Setzen der Spundwände das Becken nicht beschädigt wird", so Richter weiter.Sofortigen Becken-Neubau prüfen

Thomas Gössing hat da so seine Zweifel. "Nachher wurde die Technik aufwändig umgesetzt und dann ist das Becken möglicherweise doch so beschädigt, dass ein neues gebaut werden muss." Dann muss doppelt bezahlt werden. Da gelte es zu prüfen, ob ein sofortiger Becken-Neubau nicht die bessere Lösung wäre.

Carl Schulz-Gahmen, designierter Vorsitzender der neuen Ortsunion Mitte nach der Fusion mit der Ortsunion Gahmen, erläuterte die Pläne zur Kanalverbreiterung zwischen den Brücken B 54 und Bergstraße. Er sei nicht glücklich darüber, dass in dem gesamten Abschnitt Spundwände gesetzt werden sollen. Er erinnerte an die Rehe, die im Kanal ertrinken, weil sie nicht ans Ufer können. Die CDU schlägt vor, dass die Kanalausbau-Pläne im zuständigen Ausschuss vorgestellt werden.

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