Betti Pelz löst Marius Jaroni im Lükaz ab

Keine Leitungs-Funktion mehr

Die Personalwechsel im Lükaz gehen in eine neue Runde. Auf Marius Jaroni folgt jetzt Betti Pelz. Die 42-Jährige hat am Donnerstag ihren ersten Arbeitstag in dem Veranstaltungszentrum angetreten und freut sich auf ihre neue Herauforderung. Die "Lükaz-Leiterin" ist sie allerdings nicht.

LÜNEN

, 08.06.2017, 18:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Betti Pelz löst Marius Jaroni im Lükaz ab

Begrüßt wurde Betti Pelz an ihrem ersten Arbeitstag von Ulrich Barz, dem stellvertretenden Leiter der Abteilung Jugendhilfen und Förderung.

Martin Raudszus, Marius Jaroni und nun Betti Pelz: Es gibt erneut ein neues Gesicht an der Lükaz-Spitze – und es wird nicht das Letzte sein. Aber: Einen neuen Leiter, so wie es Martin Raudszus über Jahre immer war, bekommt das Lükaz offenbar definitiv nicht mehr.

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Als Marius Jaroni im Januar seinen Dienst antrat, hieß es, man wolle sich das noch offen halten. Inzwischen ist Jaroni schon wieder weg. Bei Betti Pelz, die viele vielleicht schon als Stadtführerin erlebt haben, ist davon nun gar keine Rede mehr. Sie bekommt auch nur eine halbe Stelle.

Die 42-Jährige trat am Donnerstag ihren Dienst an und ist nach Mitteilung der Stadt als „Veranstaltungskoordinatorin“ tätig. Eine weitere halbe Stelle sei geplant. Wie und wann, dazu teilte die Stadt noch nichts mit. Sie erklärte gleichzeitig auf Nachfrage, dass auch Martin Raudszus, dessen Absetzung hohe Wellen geschlagen hatte immer unter „Dienst- und Fachaufsicht von Thomas Stroscher, Abteilungsleiter „Jugendhilfen und Förderung“ gestanden habe; auch wenn er nach außen immer als Lükaz-Leiter wahrgenommen worden sei.

So war die bisherige Laufbahn von Pelz:

Mit der Stelle schließe sich für die 42-jährige Betti Pelz beruflich der Kreis in Lünen, teilt die Stadt mit. Ihr Interesse für die Gastronomie und Veranstaltungsorganisation sei vor über 20 Jahren bei einem Schülerpraktikum im Ringhotel Am Stadtpark geweckt worden, heißt es. Seitdem habe sie „diverse berufliche Stationen im Bereich der Veranstaltungsplanung und -koordination“ durchlaufen und so einen breiten Erfahrungsschatz sammeln können. Thomas Stroscher: „Der Fokus auf ein veranstaltungsorientiertes Arbeiten hier im Lükaz hat sich in den letzten Monaten bewährt.“ Mit Betti Pelz werde man an dieser Ausrichtung festhalten.

Pelz freut sich auf ihre neue Herausforderung. „Ich habe schon viele neue Ideen, die ich gerne einbringen möchte. Erst mal möchte ich mir allerdings einen Überblick verschaffen, die internen Strukturen besser kennenlernen und möglichst schnell Kontakt zum Team bekommen“, sagte sie am Donnerstag, ihrem ersten Arbeitstag.

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