Bezahlung von Putzfrauen sorgt für Streit

Lüner Stadtverwaltung

LÜNEN In der Lüner Stadtverwaltung gibt es Auseinandersetzungen um die Bezahlung der Putzfrauen. Der Personalrat fürchtet, dass die Reinigungskräfte nach und nach in die unterste Entgeltgruppe abrutschen.

von Von Peter Fiedler

, 18.11.2009, 13:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hand in Hand für die Beschäftigten der Stadt: Die Personalratsmitglieder (v.l.) Annette Wittemeier, Martin Exner, Petra Klein und Sigrid Psiuk.

Hand in Hand für die Beschäftigten der Stadt: Die Personalratsmitglieder (v.l.) Annette Wittemeier, Martin Exner, Petra Klein und Sigrid Psiuk.

„Die Altbeschäftigten befinden sich in Entgeltgruppe II, aber neue Mitarbeiterinnen und Aushilfen werden in Gruppe I eingestuft, weil die Arbeitgeber den Tarifvertrag anders lesen als wir“, erklärte Personalratsmitglied Sigrid Psiuk. Betroffen seien bislang fünf bis zehn der insgesamt 70 städtischen Reinigungskräfte. „Alle Putzfrauen in Gruppe II“ lautet die Forderung des Personalrates. „Am Reinigungspersonal wird der Lüner Haushalt weder kranken noch gesunden“, glaubt Sigrid Psiuk.

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