Bezirksregierung Arnsberg segnet Lüner Haushalt fürs laufende Jahr ab

Lüner Finanzen

Im Februar stimmte der Lüner Stadtrat über den Haushalt 2019 ab. Jetzt hat auch die Bezirksregierung Arnsberg dem Zahlenwerk zugestimmt und damit die geltende Mittelbegrenzung aufgehoben.

Lünen

, 23.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Bezirksregierung Arnsberg segnet Lüner Haushalt fürs laufende Jahr ab

Gute Nachricht für die Stadt Lünen: Arnsberg hat den Haushalt 2019 abgesegnet. © Foto Oskar Neubauer

Die Bezirksregierung Arnsberg hat das Haushaltssanierungskonzept der Stadt Lünen genehmigt. Darüber informierte Regierungspräsident Hans-Josef Vogel Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns in einem Schreiben vom Mittwoch (17. April). Das teilte die Stadt jetzt mit.

Mittelbegrenzung aufgehoben

Damit ist der vom Rat der Stadt Lünen am 14. Februar dieses Jahres beschlossene Haushalt für das laufende Jahr wirksam. Für die Stadtverwaltung bedeutet das nach eigenen Angaben, dass ab sofort die bisher geltende Mittelbegrenzung aufgehoben ist. „Das ist eine wirklich gute Nachricht (...). Wir können jetzt die Maßnahmen umsetzen, die wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben“, freute sich Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns über die Post aus Arnsberg.

Die Genehmigung der Haushaltssatzung durch die Bezirksregierung Arnsberg ist notwendig, weil Lünen überschuldet ist. Ein Haushaltssanierungskonzept stellt dar, wie die Überschuldung der Stadt abgebaut werden soll. Darin plant Stadtkämmerer Uwe Quitter, dass im Jahr 2021 der Zustand der Überschuldung beendet sein soll (wir berichteten).

Arnsberg erfeut

Uwe Quitter ist dabei laut Arnsberg auf einem guten Weg: Seit 2016 ist Lünens Haushalt ausgeglichen. „In den vergangenen drei Jahren ist die Verschuldung erfreulicherweise vermindert worden“, schrieb Regierungspräsident Vogel vor diesem Hintergrund. Gleichzeitig mahnte er an, dass der Weg des Schuldenabbaus in Lünen weitergegangen werden soll.

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