Buckesfeld äußert sich nicht zur Knöllchen-Affäre

Lüner Bürgermeister angeschwärzt?

Matthias Buckesfeld, ehemaliger technischer Beigeordneter der Stadt Lünen, wird sich vorerst nicht öffentlich zu dem gegen ihn erlassenen Strafbefehl äußern. Ihm wird vorgeworfen, Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns in der sogenannten Knöllchen-Affäre angeschwärzt zu haben.

LÜNEN

, 13.01.2017 / Lesedauer: 2 min
Buckesfeld äußert sich nicht zur Knöllchen-Affäre

Beigeordneter Matthias Buckesfeld ist seit Längerem krank geschrieben.

Dirk Buttler, Rechtsanwalt des ehemaligen technischen Beigeordneten der Stadt, Matthias Buckesfeld, hat am Donnerstag auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt, dass er auf die Akten des Amtsgerichts warte.

Wie berichtet hatte das Amtsgericht Lünen Strafbefehl gegen Buckesfeld erlassen. Er soll Unterlagen an die Medien gespielt haben, die später die sogenannte „Knöllchen-Affäre“ ausgelöst haben. Der Tatvorwurf: Verletzung des Dienstgeheimnisses.

Weil Buckesfeld per Fax Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt hat, wird verhandelt. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor eine Zahlung von 9300 Euro angeboten, womit das Verfahren ohne Verhandlung beendet gewesen wäre.

Anwalt will Akten prüfen

Buttler erklärte am Donnerstag: „Wir werden die Akten ausführlich prüfen und mit unserem Mandanten Rücksprache halten. Vorher wird er sich nicht mehr öffentlich äußern.“ Buckesfeld selbst sei erkrankt und werde deshalb auch nicht öffentlich zu den Vorwürfen Stellung beziehen.

 

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