Bündnis will mit Menschenkette für den Erhalt des Kleinbecker Parks kämpfen

Bäume retten

Das neue Bündnis „Rettet den Kleinbecker Park“ hat bereits 700 Unterschriften für den Erhalt der 100 Bäume gesammelt. Eine Menschenkette am 24. August soll die Rettungsaktion unterstützen.

Horstmar

08.08.2019, 13:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bündnis will mit Menschenkette für den Erhalt des Kleinbecker Parks kämpfen

Zu einer Menschenkette rufen Aktive am 24. August zur "Rettung des Kleinbecker Parks" in Horstmar auf. © Michael Blandowski

Ein Zeichen setzen will das neue Bündnis „Rettet den Kleinbecker Park“. Die Aktiven rufen für Samstag, 24. August, alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Menschenkette rund um den Kleinbecker Park in Lünen-Horstmar auf.

Die symbolische und friedliche Aktion zum Schutz des Wäldchens soll um 11 Uhr stattfinden. Das Bündnis hofft auf rege Teilnahme und Unterstützung dieser symbolischen Rettungsaktion. Bekanntlich ist eine Teilbebauung geplant.

Öffentlicher Appell

Nach Mitteilung des Bündnisses, soll ein öffentlicher Appell an alle wichtigen Akteure im Zusammenhang mit der Zukunft des Kleinbecker Parks gesendet werden. Dazu gehören die Ratsfraktionen und alle Ratsmitglieder, die Stadtspitze, der Grundstückseigentümer und der mögliche Investor. Der Appell ziele darauf ab, die Beteiligten mit guten Argumenten für den Erhalt des Kleinbecker Parks zu gewinnen und zusätzliche Wohnbebauung an anderen geeigneten Stellen in Lünen zu errichten. Ein gutes Beispiel, so das Bündnis, sei in unmittelbarer Nähe das geplante Wohnquartier Preußenstraße (altes Coers-Gelände) mit rund 70 Wohneinheiten.

Weiterhin fragt das Bündnis in Kürze Gesprächstermine bei allen Ratsfraktionen, beim Bürgermeister und Technischen Beigeordneten sowie bei allen Bürgermeister-Kandidaten an – mit dem Ziel, die guten Argumente für den Erhalt des Kleinbecker Parks auch im persönlichen Gespräch vorzutragen.

Bündnis will mit Menschenkette für den Erhalt des Kleinbecker Parks kämpfen

Der Kleinbecker Park soll gerodet werden. © Storks

Das neue Bündnis habe sich inzwischen auch organisatorisch breiter aufgestellt – und zwar mit einem elfköpfigen Lenkungskreis, der als erste Stabsstelle das Hauptarbeitsgremium bildet. Diesem gehören an: Friedrich Angerstein (Arbeitskreis für Umwelt und Heimat), Dr. Johannes Hofnagel (Vorsitzender der GFL-Ratsfraktion), Maurice Hansmeyer (Vorsitzender der Grünen Jugend Lünen), Pascal Rohrbach (FDP-Stadtverbandsvorsitzender), Gabi zum Buttel (Vorsitzende der Ratsfraktion Piraten / Freie Wähler), Sascha Gottwald, Ulrich Pietsch, Edith Freiberg, Sabine Rodorff, Andreas Dahlke, und ein Mitglied der Bewegung Fridays-for-Future-Lünen. Aus diesem Lenkungskreis wurde ein Sprecherteam gebildet. Dieses besteht aus Friedrich Angerstein, Dr. Johannes Hofnagel und Maurice Hansmeyer.

Bündnis sammelt Unterschriften

Unterschriften werden für den Bürgerantrag zum Erhalt des Parks gesammelt. Unter anderem ist das Team „Rettet den Kleinbecker Park“ am Samstag, 10. August, von 10.30 bis 13 Uhr vor der Eisdiele am Kreisverkehr Baukelweg/Preußenstraße/ Schlegelstraße vor Ort. Es steht auch für Gespräche zur Verfügung.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Institutionen, die Fragen oder Anregungen zur Rettungsaktion haben, könne sich auch direkt bei Johannes Hofnagel melden: Tel. (02306) 13862 oder email hofnagel@gfl-luenen.de.
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