Campus Lünen-Süd: Projektbeirat soll zwischen Stadt und Bürgern vermitteln

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Die Planungen für den Campus Lünen-Süd schreiten voran. Am runden Tisch brachten die Bürger Ideen ein und Vereine meldeten Bedarf an Räumlichkeiten an.

Lünen-Süd

, 02.09.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

In Lünen Süd soll sich in den kommenden Jahren Einiges tun: Am 26. August gab es erneut einen Runden Tisch mit den Bürgern, um die Entwicklungen rund um die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule zu besprechen und weitergehend zu planen.

Das Projekt Campus Lünen Süd beinhaltet unter Anderem folgende Baumaßnahmen:

  • Bike-Anlagen auf der Halde Victoria 3/4
  • Bau einer neuen Vier-Feld-Sporthalle
  • Bau einer Musikinsel
  • Energetische Modernisierung und barrierefreier Umbau des Hauptgebäudes der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule
  • Bau einer Kita

Am runden Tisch diskutierten rund 30 Personen unter anderem darüber, wie die neuen und alten Räumlichkeiten und Freiflächen auch außerschulisch genutzt werden können. Mehrere Vereine, beispielsweise ZWAR, meldeten Bedarf an. „Interessierte können sich gerne bei uns melden. Diese würden wir dann zur nächsten Arbeitsgruppensitzung einladen“, sagt Tim Jürgens, Projektleiter der Stadtteilentwicklung Lünen-Süd.

Ziel sei die Entwicklung und Verfestigung eines Netzwerks zur Nutzung von Gebäuden und Gelände auch außerhalb der Schulzeiten. „Es geht am Runden Tisch auch viel um Detailfragen - zum Beispiel, ob die Bushaltestelle verlegt werden sollte und in welche Richtung der Eingang des Kindergartens aufgrund des Verkehrs liegen soll“, sagt Schulleiter Reinhold Bauhus, gleichzeitig Vorsitzender des runden Tisches.

Projektbeirat als Bindeglied

Für den Aufbau dieses nutzungsbezogenen „Campus Lünen-Süd“ habe sich die Stadt externe Unterstützung von einem Fachbüro aus Dortmund geholt. „Bei den ersten beiden Sitzungen wurde deutlich, dass es eine Reihe von gesicherten Nutzungen, aber auch eine Reihe von Nutzungsideen gibt. Letztere werden nun weiter konkretisiert“, sagt Tim Jürgens. Dazu gibt es unter anderem eine Arbeitsgruppe, in der bereits sichere und potenzielle Nutzer des Campus zusammengebracht werden.

Zudem gibt es einen Projektbeirat, der als Bindeglied zwischen der Stadt und den Bürgern fungiert. Dieser wurde am jüngsten runden Tisch neu gewählt. Der Projektbeirat setzt sich aus elf Personen zusammen, die jeweils unterschiedliche Themenschwerpunkte vertreten. Es handelt sich dabei um ehrenamtlich tätige Bürger, die im Stadtteil leben oder arbeiten.

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Auf Initiative des Projektbeirates und des Runden Tisches habe es laut Jürgens außerhalb des eigentlichen Stadtteilentwicklungskonzeptes bereits einen Runden Tisch zu Verkehrsthemen gegeben, aus dem konkrete Anregungen und Vorschlägen für die Verwaltung erwachsen sind. Diese werden geprüft und abgearbeitet. Das jüngste Beispiel sei die Einrichtung von Tempo 30 auf der Jägerstraße.

Interessierte Bürger können ihre Anregungen und Kritikpunkte am nächsten Runden Tisch vortragen. Der findet voraussichtlich am 18. November statt.

Auf der Stadtteilseite auf den Seiten der Stadt Lünen berichtet die Stadt regelmäßig über die Entwicklung des Projekts: https://www.luenen.de/mein-luenen-sued/
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