Caritas plant Baubeginn in Lünen noch dieses Jahr

Seniorenzentrum und Verwaltung

Bewegung bei den beiden Caritas-Neubauten: Die Pläne für die zwei Projekte in der Innenstadt gibt es schon länger, nun hofft Caritas-Vorstand Hans-Peter Benstein, in Kürze auch die entsprechenden Bauanträge bei der Stadt stellen zu können: „Die Bauarbeiten für beide Projekte sollen noch in diesem Jahr beginnen."

LÜNEN

, 26.05.2017, 07:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Planung sind das „Seniorenzentrum an der Lippe" in der Mersch sowie das neue „Haus der Caritas“ auf der Coers Wiese am südlichen Eingangsbereich der Fußgängerzone (wir berichteten). Im Seniorenzentrum sollen 80 Pflegeplätze entstehen, inklusiver eingestreuter Kurzzeitpflegeplätze. Im Dachgeschoss sind zwölf Wohneinheiten für „Wohnen mit Service“ geplant. Benstein: „Hier können die Mieter bei Bedarf ambulante Pflegeleistungen zubuchen.“

Grundstück ist gekauft

In Kürze, so der Caritas-Vorstand, erwarte man den Abstimmungsbescheid des Kreises Unna gemäß Alten- und Pflegegesetz NRW. „Wenn wir den haben, können wir umgehend den Bauantrag stellen.“ Mittlerweile hat der Caritasverband Lünen-Selm-Werne das Baugrundstück in der Mersch gekauft und den Platz auch abgesperrt. Zuvor wurde dort oft wild geparkt.

In Sachen „Haus der Caritas“ in der Neuberinstraße laufe derzeit die Bebauungsplanänderung der Stadt Lünen. „Wir rechnen damit, dass die Änderung noch vor der Sommerpause abgeschlossen sein wird und dann werden wir auch für dieses Projekt den Bauantrag einreichen", so Benstein. 

Gebäude auch mit Platz für Tagespflege

Das Haus wird zweigeschossig gebaut, mit einem Innenhof, und bietet 1200 Quadratmeter Platz. „Wir wollen dort neben der Verwaltung auch einen Standort für die ambulante Pflege einrichten, als Stützpunkt für unsere Mitarbeiter und als Beratungsort für Pflegebedürftige und Angehörige.“

Geplant ist außerdem eine Tagespflege für Senioren mit zwölf bis 15 Plätzen. Auch andere Beratungsangebote des Caritasverbandes wie die Erziehungsberatung, die Migrationsberatung oder der Bereich Seniorenreisen werden in das neue Gebäude ziehen.

Benstein: „Dort haben wir endlich auch Platz für die Weiterbildung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter.“ Was mit dem bisherigen Caritas-Gebäude an der Graf-Adolf-Straße passiert, das aus den 70er-Jahren stammt, steht noch nicht fest. Zurzeit laufen dahingehend Gespräche zwischen Caritasverband und der Kirchengemeinde St. Marien.

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