Caterpillar in Lünen verhandelt über Kündigungen

Mitarbeiter sollen gehen

Die Firma Caterpillar aus Lünen steckt in den roten Zahlen. Die Geschäftsführung und der Betriebsrat verhandeln miteinander. Von 900 Arbeitsplätzen sollen zwischen 189 und 231 Stellen abgebaut werden. Jetzt hat sich die Firma Caterpillar eine besondere Maßnahme ausgedacht.

LÜNEN

, 12.01.2017, 05:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Mitarbeiter sollen die Firma freiwillig verlassen. Dafür hat sich Caterpillar ein "Freiwilligen-Programm" ausgedacht. Das heißt: Von den rund 900 Mitarbeitern würden 100 nach Angaben der Unternehmensleitung über das „Freiwilligenprogramm“ aus dem Unternehmen ausscheiden.

Die 100 Mitarbeiter haben den Vertrag zum Freiwilligenprogramm schon unterschrieben und einige von denen haben das Unternehmen schon verlassen, sagt die Firma.

Das reicht aber noch nicht, um die angestrebte Summe  zwischen 189 und 231 Stellen zu erreichen. Das heißt also, dass zwischen 89 und 131 Mitarbeiter mit einer Kündigung rechnen müssen. 

Worüber wird verhandelt?

Die Mitarbeiter, die gekündigt werden, sollen einen Interessenausgleich bekommen. Verhandelt haben deshalb die Geschäftsführung und der Betriebsrat. Auch Vertreter des Arbeitgeberverbands und der IG Metall Dortmund haben teilgenommen. Die Gespräche sollen weiter fortgesetzt werden.

Wie viele Stellen ganz genau abgebaut werden sollen, das steht noch nicht fest.

Rote und schwarze Zahlen

Wegen der „schwierigen Lage auf dem Rohstoffmarkt“ hatte Caterpillar bereits Ende 2015 116 Stellen gestrichen. Trotzdem schreibt das Unternehmen weiter rote Zahlen. Das will die US-Konzernspitze nicht länger hinnehmen und fordert für dieses Jahr eine schwarze Null.

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