Corona-Krise prägt Spargelernte: „Preise sollen erschwinglich bleiben“

Schulze Wethmar

„Aufregend“ findet Landwirt Vitus Schulze Wethmar die Spargelernte in Corona-Zeiten. Nichts ist, wie es war. Dennoch sei er mit dem Start zufrieden. Die Preise wolle er erschwinglich halten.

Wethmar

, 23.04.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erntehelfer im Einsatz auf den Spargelfeldern von Schulze Wethmar: Die Preise will der Bio-Landwirt bewusst erschwinglich halten.

Erntehelfer im Einsatz auf den Spargelfeldern von Schulze Wethmar: Die Preise will der Bio-Landwirt bewusst erschwinglich halten. © Goldstein

An einem speziellen Stand vor dem Hofladen am Waldweg 3 bietet Bio-Landwirt Vitus Schulze Wethmar seinen Spargel an: Die Kunden sollen in der Corona-Krise Abstand halten können. Nicht nur das ist anders als im vergangenen Jahr. Auch das Angebot des Spargelschälens gibt es nicht mehr vor Ort, nur nach Vorbestellung. Die Mitarbeiter tragen beim Schälen und Sortieren Masken, die einzelnen Gruppen von Erntehelfern bleiben getrennt. „Die behördlichen Auflagen sind schwierig, aber gut und zum Wohl aller“, sagt Schulze Wethmar. Er freut sich, dass er auf die Unterstützung vieler Helfer zählen kann.

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Spargel soll aus seiner Sicht kein Luxus-Gemüse sein, sondern täglich gegessen werden können. Deshalb halte er die Preise erschwinglich, so der Landwirt.

Stangen der besten Kategorie kosten 11,90 Euro, es gibt auch Spargel in den Preisklassen 10,90 und 9,90 Euro, je nach Dicke der Stangen. Am preiswertesten ist Bruch für 4,90 Euro.

Weißer und grüner Spargel wird täglich frisch geerntet, am Wochenende kommt lila Spargel in den Verkauf. „Er wächst oberirdisch und kann roh als Salat gegessen werden“, schildert Vitus Schulze-Wethmar.

Der Verkaufsstand auf dem Biohof ist montags bis freitags von 9.30 bis 18 Uhr und samstags von 9.30 bis 16 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 9.30 bis 13 Uhr geöffnet. Außerdem gibt es einen Stand auf dem Viktualienmarkt.

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