Das müssen Sie über Spielplätze in Lünen wissen

Fragen und Antworten

Eigentlich sollen drei Lüner Spielplätze saniert werden. So sieht es die Spielflächenleitplanung 2020 aus dem Jahr 2013 vor. Geplant sind die Sanierungen der Spielplätze Auf dem Kelm in Brambauer, Mörikestraße in Lünen-Nord und Mozartstraße im Brusenkamp I (Nordlünen). Doch das wird noch dauern. Es gibt allerdings auch positive Signale. Wir geben einen Überblick über den aktuellen Stand auf Lünens Spielplätzen.

LÜNEN

, 09.08.2015, 19:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das müssen Sie über Spielplätze in Lünen wissen

Der Spielplatz an der Mörikestraße ist einer von dreien in Lünen, die demnächst saniert werden sollen.

Welche Spielplätze sollen in Lünen saniert werden? Geplant sind die Sanierungen der Spielplätze Auf dem Kelm in Brambauer, Mörikestraße in Lünen-Nord und Mozartstraße im Brusenkamp I (Nordlünen). „Für die drei Plätze sind städtische Mittel in Höhe von 500.000 Euro eingeplant“, so Jürgen Arendes, bei Stadtgrün für die Spielplätze zuständig, auf Anfrage. Das ist auch mit der Arbeitsgemeinschaft (AG) Spielflächenleitplanung politisch abgestimmt. In diese AG entsenden die Fraktionen des Rates ihre Vertreter. Doch solange der Haushalt nicht genehmigt ist, kann die Stadt auch die Sanierung nicht starten.

Und auch an anderer Stellen, etwa in Gahmen, soll sich etwas tun. Arendes: „Beim Spielplatz im Hasener gibt es Entwurfspläne für eine Neugestaltung.“ Die stünden dank Fördermitteln kurz vor der Ausführung.

 

Sollen kaputte Spielgeräte ersetzt werden? Es sind zusätzliche Mittel beantragt worden für Bestandsplätze, um dort Spielgeräte zu ersetzen, die kaputt und oder nicht mehr sicher genug sind. „Allerdings gibt es da ebenfalls durch die schwierige Haushaltslage derzeit einen Sanierungsstau“, sagt Arendes.

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Welche Spielplätze wurden bereits neu gestaltet? Im Brusenkamp I ist bereits im vergangenen Jahr der Spielplatz Brahmsstraße neu gestaltet worden. 

In Gahmen gibt es auch positive Zeichen seitens der Stadt:  „Im Rahmen des Programms Soziale Stadt Gahmen haben wir alle Spielplätze in Gahmen aufgewertet“, so Arendes. Der Spielplatz an der Kaubrügge wurde zu einem Aktionsplatz umgestaltet. Arendes: „Hier sind mehrere 100.000 Euro in die Gestaltung geflossen.

Der Spielplatz an der Görresstraße wurde im Rahmen der Schulhofsanierung aufgewertet und steht zusammen mit dem Schulhof auch nachmittags den Kindern zur Verfügung, so Arendes.

Auf dem Gahmener Marktplatz findet sich mittlerweile ein Karussell. Arendes: „Da haben wir in Richtung Hirtenweg einen vorzüglichen Spielplatz geschaffen, auf dem man auf sehr engem Raum sehr viele interessante Spielplätze findet.“

Der Spielplatz Friedrichstraße (Ecke Dortmunder Straße) gehört zu den fünf Lüner Spielplätzen, die 2014 saniert wurden. Arendes: „Mit Beteiligung der Bürger und wir haben erstmals ein Büro für die Planung eingesetzt.“ Beteiligt wurden Anlieger und Kinder, die den Platz ja nutzen sollen. Danach gab es auch Änderungen bei der Auswahl der Geräte.

In der südlichen Innenstadt wurde im Spielbereich Wallgang ein neues Spielgerät aufgebaut. Dem Vorwurf, das Gerät sei nur dort gebaut worden, weil in der Nähe Luxuswohnungen seien, weißt die Stadt entschieden zurück. Der innerstädtische Spielplatz habe mit der neuen Immobilie „nicht das Geringste zu tun“. Es sei ein modernes Gerät gewählt worden, das 1:1 auch im Lippepark so steht. Das Multifunktionsgerät stünde bewusst dort, weil es sich um einen Schulweg handelt und sich so „mehrere Kinder dort austoben“ können.

Wurden Spielplätze abgebaut oder gesperrt?  Ja, zum Beispiel im Lüner Süden. Ein Spielgerät wurde auf dem Spielplatz Oberbecker abgebaut, eins auf dem Platz an der Steinhalde gesperrt. Der Grund: fehlende beziehungsweise noch nicht genehmigte Mittel.

In der Siedlung Im Brusenkamp I gibt es insgesamt eigentlich fünf Spielplätze. Jürgen Arendes: „Die anderen drei Plätze neben Brahmsstraße und Mozartstraße sollen als wilde Grünflächen belassen werden.“ Im Laufe der Jahre hat sich die Bevölkerungsstruktur in dem Gebiet geändert. Inzwischen werden nicht mehr so viele reine Spielplätze dort gebraucht, so Arendes. 

 

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