Das sind die Pläne für die Lüner Caritas-Neubauten

Bald Baubeginn

Zwei große Bauprojekte hat der Caritasverband Lünen-Selm-Werne im Moment: ein Verwaltungsgebäude in der Fußgängerzone und eine Seniorenresidenz in der Mersch. Wir zeigen Entwürfe, haben neue Details zu den Fortschritten der Neubauten und verraten, was der Verband in den Gebäuden genau plant.

LÜNEN

, 03.03.2017, 18:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die beiden Bauprojekte des Caritasverbands Lünen-Selm-Werne sind auf der Zielgeraden. In der südlichen Fußgängerzone soll ein neues Verwaltungsgebäude entstehen, in der Mersch ist eine Seniorenresidenz mit 80 Pflegeplätzen und zehn Appartements für ein bis zwei Personen für Service-Wohnen geplant.

Beiden Grundstücke hat der Verband inzwischen gekauft. In der Mersch wurde das Gelände bereits gerodet. „So kann nach dem Erhalt der Baugenehmigung schnellstmöglich mit dem Bau begonnen werden“, erklärte Caritas-Vorstand Hans-Peter Benstein auf Anfrage. Zurzeit würden für beide Projekte die Bauanträge vorbereitet.

Der Caritas-Verband ist auf Wachstumskurs. In den drei Städten Lünen, Selm und Werne beschäftigt er inzwischen 500 Mitarbeiter. Das Verwaltungsgebäude an der Graf-Adolf-Straße ist zu klein und entspricht nicht mehr den Anforderungen an Barrierefreiheit.

Das "Haus der Caritas" in der Fußgängerzone

Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, soll ein „Haus der Caritas“ in zentraler Lage an der Ecke Neuberinstraße und Lange Straße entstehen. In dem Neubau will der Verband auch zahlreiche Dienste für die Bürger bündeln.

Das Büro Schreiter Architekten hat auf der so genannten Coers-Wiese hinter dem Lüner Kultur- und Aktionszentrum (Lükaz) einen dreigeschossigen Gebäudekomplex vorgesehen. Hier soll nicht nur Sitz der Verwaltung, sondern auch Heimat der Gemeindecaritas mit 250 Ehrenamtlichen sein.

Das neue Gebäude bietet Platz für Schulungen sowie zahlreiche Beratungsangebote wie die für Familien und Kinder sowie Migranten und Asylsuchende. Wer sich für Mutter-und-Kind-Kuren oder Seniorenreisen interessiert, soll hier künftig Ansprechpartner finden.

Außerdem ist Raum für die Tagespflege mit 14 Plätzen und den Stützpunkt ambulante Pflege geplant. Zu den Investitionskosten äußerte sich Benstein nicht. Einen Fertigstellungstermin gibt es aber schon: 2018 soll das „Haus der Caritas“ fertig sein.

Die Seniorenresidenz im Mersch

Auch die Seniorenresidenz an der Lippe soll 2018 fertig sein. Die Architekten Danne & Linnemannstöns aus Münster haben in der Mersch einen hufeisenförmigen Gebäudekomplex entworfen. Darin sind neben der stationären Einrichtung mit 80 Pflegeplätzen in kleinen Wohngruppen auch eine Kapelle, ein Café, eine zentrale Küche sowie Büro- und Funktionsräume vorgesehen. Zehn separate Appartements mit Service-Wohnen schließen sich an.

Benstein weist auf die zentrale Lage hin. „Die Fußgängerzone ist in nur 300 Metern barrierefrei erreichbar, sodass die Bewohner und Mieter von allen Annehmlichkeiten des städtischen Lebens profitieren können.“ 

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