Der Bahnhof Preußen bleibt vorerst eine Baustelle

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Es nimmt einfach kein Ende. Die Fertigstellung der Arbeiten am Preußen-Bahnhof zieht sich weiter hin. Zumindest steht fest: Der Bahnsteig an Gleis 1 und 2 muss komplett zurückgebaut werden. Bei einem Ortsgespräch mit den Projektverantwortlichen am Dienstag wurde das Wie und Wann erörtert.

Horstmar

, 14.07.2015, 18:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.

So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.

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So sah es am Bahnhof Preußen im Juli 2015 aus

Die Bauarbeiten am Preußen-Bahnhof in Lünen nehmen kein Ende. Eines steht derzeit fest: Der Bahnsteig an Gleis 1 und 2 muss komplett zurückgebaut werden. Wie und wann und mit welchen Auswirkungen auf den Verkehr, das muss geklärt werden. Auf der Baustelle haben wir uns bis dahin einmal umgesehen.
14.07.2015
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So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
Unter dem Abdecksteinen der Bahnsteige wird ein Fundament gegossen. Die Steine für den Steig müssen dann angepasst werden, da der Grund nicht eben, sondern schräg ist.© Foto: Berit Leinwand
Hier könnte ein Durchstich nach Lünen-Süd gemacht werden. Man habe bereits über eine realistische Perspektive dafür gesprochen, so Michael Dubbi, Mitglied der Geschäftsleitung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).© Foto: Berit Leinwand
Unter dem Abdecksteinen der Bahnsteige wird ein Fundament gegossen. Die Einzelnen Steine für den Steig müssen dann einzeln angepasst werden, da der Grund nicht eben, sondern schräg ist.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
So wird es noch bis mindestens Ende Juli auf dem Preußenbahnhof aussehen. Dann soll voraussichtlich endlich entschieden werden, wie es mit dem Pannenbahnhof weitergeht.© Foto: Berit Leinwand
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Initiiert wurde das Treffen von dem SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer. Er selbst wohnt im Süden Lünens und steigt täglich am Preußen Bahnhof ein und aus: „Wir müssen für die Fahrgäste deutlich machen, dass es weitergeht.“

In den vergangenen Monaten wurden gleich zwei Planungspannen entdeckt, die zu erheblichen Verzögerungen führten. Zum Einen waren Fundamente unter der Erde nicht in den Plänen der Deutschen Bahn verzeichnet. Zum Anderen liegt Gleis 1 anders, als zuvor gemessen.

Bahnsteig muss zurückgebaut werden

Die Bahnsteigkanten des neuen Mittelbahnsteiges weichen vier bis sieben Zentimeter von der Soll-Gleislage ab. „Der Bahnsteig befindet sich in einer Schräglage“, erklärte ein Mitarbeiter vom Ingenieurbüro Schüßler-Plan.

Der Bahnsteig müsse somit zurückgebaut werden. Dafür soll unter den Abdecksteinen ein neues Fundament gegossen und die Maße jedes einzelnen Steins an die Gegebenheiten angepasst werden.

Zwei Möglichkeiten für die weiteren Arbeiten

Für die Umsetzung gebe es nun zwei Varianten, die Reiner Latsch, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für NRW, vorstellte:

  • Ein Verkehrsstopp von zwei bis drei Monaten mit Ersatzverkehr. Danach sollen Gleis 1 und 2 wieder befahrbar und die Brücke zurückgebaut sein. Die Restarbeiten sollen während des laufenden Betriebs fertiggestellt werden.
  • Kein Verkehrsstopp. In dem Fall sollen die Fertigstellung der Bahnsteige und der Brückenrückbau bis Ende August 2016 dauern.

Was das Ganze kosten wird, stehe noch nicht fest, so Sonja Stötzel, Bahnsprecherin. Bislang verschlang das Skandal-Projekt 3,4 Millionen Euro. Die Varianten werden noch geprüft. Eine Entscheidung soll es Ende Juli geben.

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