Die Eurobahn fährt bis 2030 auf dem Hellweg-Netz

Mehr Sitzplätze

Es steht fest: Das Eisenbahnunternehmen Eurobahn bleibt auch nach Dezember 2018 Betreiber des Hellweg-Netzes - und zwar bis zum Jahr 2030. Welche Strecken betroffen sind und auf welche Änderungen Sie sich freuen können, erfahren Sie hier.

LÜNEN

, 05.10.2015, 15:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Eurobahn fährt bis 2030 auf dem Hellweg-Netz

Die Eurobahn wird auch bis 2030 das Hellweg-Netz befahren.

In einer Ausschreibung durch den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) unter Mitwirkung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) wurde nach einem neuen Betreiber des Hellweg-Netzes gesucht. In dem europaweiten Vergabeverfahren hat sich jetzt das Eisenbahnunternehmen Eurobahn durchgesetzt.

Damit bleibt die Eurobahn auch nach Dezember 2018 der Betreiber des vier Regionalbahn­linien in Westfalen umfassenden Schienennetzes. Mit dem neuen Verkehrsvertrag, der über 12 Jahre läuft, werden dann jährlich rund 5,9 Millionen Zugkilometer gefahren.

Das sind die vier Zuglinien, die das Hellweg-Netz umfasst:

  • RB 50 „Der Lüner“ (Münster – Dortmund)
  • RB 59 „Hellweg-Bahn“ (Dortmund - Soest)
  • RB 69 „Ems-Börde-Bahn“ (Münster – Hamm – Bielefeld)
  • RB 89 „Ems-Börde-Bahn“ (Münster – Hamm – Paderborn – Warburg)

Die wesentlichen Veränderungen ab Dezember 2018:

Mit dem neuen Vertrag wird es einen deutlichen Ausbau der Sitzplatzkapazitäten zu den Hauptverkehrszeiten geben –vor allem auf der RB 50 und RB 69. Auf der Strecke RB 50 Dortmund-Münster (Der Lüner) sollen es dann statt 420 bald 500 Sitzplätze sein. Dazu werden ganz neue Fahrzeuge eingesetzt, erklärte Uli Beele, Pressesprecher Nahverkehr Westfalen-Lippe. Diese sind nicht nur zu Spitzenzeiten, sondern den ganzen Tag über auf der Schiene. „Abgesehen von Randlagen“, so Beele. Die zusätzlichen Sitzplatzkapazitäten waren im Vergabeverfahren vorgegeben worden.

Die Eurobahn verspricht ihren Kunden auch weiterhin einen hohen Reisekomfort auf den Strecken des Hellweg-Netzes, wie das Unternehmen berichtet. Service und Sicherheit sollen ebenfalls verbessert werden. So wird künftig mehr Zugpersonal für die Fahrgäste vor Ort da sein, nämlich 50 Prozent vor 19 Uhr und 100 Prozent nach 19 Uhr. Bisher waren es 40 Prozent über den ganzen Tag.

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