Die neuen „Schollibotics“ holen ihren ersten Sieg

Geschwister-Scholl-Gesamtschule

An der Geschwister-Scholl-Gesamtschule wächst die nächste Generation der „Schollibotics“ heran. Und sie knüpft sofort an die Erfolge ihrer Vorgänger an.

Lünen

19.01.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Schollibotics Kyell Maurice da Luz Gomes (v.l.), Moritz Paulus und Taran Freund mit Teamcoach Birgit Straker bei der Siegerehrung.

Die Schollibotics Kyell Maurice da Luz Gomes (v.l.), Moritz Paulus und Taran Freund mit Teamcoach Birgit Straker bei der Siegerehrung. © Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Mit der Silbermedaille der Schollibotics bei der World Robot Olympiad in Thailand letzten Herbst haben die angehenden Abiturienten Samira Bergau und Alexander Hauschopp das letzte Kapitel ihrer außergewöhnlichen Erfolgsstory geschrieben.

Nun setzen die neuen Schollibotics erste Akzente und begeben sich in die großen Fußstapfen ihrer Vorgänger: Kyell Maurice da Luz Gomes, Moritz Paulus und Taran Freund haben sich zur Freude des Teamcoaches Birgit Straker bei der Regionalausscheidung der First Lego League (FLL) in Recklinghausen für das Europa-Halbfinale West in Aachen qualifiziert.

Ziel ist das Finale in Österreich

Ihr erklärtes Ziel ist es, als eines von insgesamt 26 Teams am abschließenden FLL Finale Zentraleuropa am 29. und 30. März 2019 in Bregenz (Österreich) teilzunehmen. Bei dem Wettbewerb der First Lego League gilt es in vier Kategorien Punkte zu sammeln.

Das Forschungsprojekt steht in dieser Saison unter dem Motto „Into Orbit“. Die Aufgabe bestand darin, ein physisches oder soziales Problem zu erforschen, welches für Menschen während einer langandauernden Weltraummission in unserem Sonnensystem entsteht, und eine Lösung vorzuschlagen. Die Schollibotics widmeten sich dem Problem der Nahrungsversorgung und entwickelten eine Möglichkeit, Pflanzen das Wachstum unter schwerelosen Bedingungen zu ermöglichen. In dieser Kategorie erreichten die Schollibotics den ersten Platz.

Aufgaben mit dem Roboter

Neben dem Forschungsprojekt muss jedes Team einen Roboter mit Lego- Mindstorms bauen, der autonom Aufgaben auf dem Spielfeld fürs Robot Game löst. Dieser wird vom Team programmiert und muss während des Robot-Game selbstständig mehrere Aufgaben auf dem Spielfeld erledigen. Beim Wettbewerb hat jedes Team pro Durchlauf 150 Sekunden Zeit, um möglichst viele der kniffligen Aufgaben zu lösen. Hier verpasste die Gruppe die Treppchenplätze knapp und landete auf Rang vier.

In der Kategorie Roboterdesign ist es für die Juroren interessant, etwas über den Konstruktionsprozess des Roboters zu erfahren, zu wissen, worauf das Team stolz ist oder was noch verbesserungswürdig ist. Hier errangen die Schollibotics ebenso wie in der Kategorie Teamwork den zweiten Platz.

Jury gewichtet Teamwork

Für die Jury stellt gutes Teamwork eine Hauptvoraussetzung für die gelungene Teilnahme am FLL Wettbewerb dar. Bewertet werden Vertrauen, Leistungsbereitschaft und Begeisterung, die Fähigkeit zur Problemlösung, Verständnis und Respekt für andere sowie eine positive Teaminteraktion und Gruppendynamik.

In der Gesamtwertung der vier Kategorien haben die Schollibotics den Regionalausscheid so für sich entscheiden und stolz den Siegerpokal nach Lünen mitbringen können.

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