Die Wache ist umgezogen

LÜNEN Zwischen der alten und der neuen Polizeiwache liegen zwar nur knapp 300 Meter, in Ausstattung und Komfort aber Welten. „Endlich“ werden sich die rund 150 Beamten der Polizeiinspektion drei gestern gesagt haben, nachdem sie ihr neues Domizil in der Mersch bezogen haben.

von Von Dieter Hirsch

, 05.11.2007 / Lesedauer: 2 min

„Alle, die nicht krank oder im Urlaub sind, packen heute mit an“, erklärt Dienstgruppenleiter Ralf Peuser. Trotz Umzugs hatten Spitzbuben nichts zu lachen. „Alle Streifenwagen sind besetzt“, so Peuser weiter. Seit 5.15 Uhr wurden die Umzugskartons¨– hauptsächlich mit persönlichen Dingen der Beamten – vom Gebäude an der Kurt-Schumacher Straße in die Mersch gebracht. Das Mobiliar war bereits aufgestellt.

Letzte Hand anlegen

In der neuen Wache legten Maler und Elektriker letzte Hand an. „Ein halbes Jahr war das jetzt unsere Baustelle. Wir haben hier sämtliche Kabel gelegt“, erzählt Heino Boekhoff von Wienholt und Horstmann. Seine letzte „Amtshandlung“: Er brachte das Polizeischild an. „Fertig werden wir heute nicht, aber wir wollen spätestens am Dienstagmorgen einsatzklar sein“, erklärte Thomas Volkmann, Leiter der Polizeidienststelle 3. Dazu gehört z.B, dass alle Computer abgeschlossen sind und alle Telefone funktionieren.

Techniker im Einsatz

Da waren gestern die Techniker der Polizei gefragt. Klappt die Verbindung? Funktioniert der Funk? Läuft der Computer? „Ein eigenes Polizeigebäude ist gut für das Selbstwertgefühl“, erklärt Volkmann. Von 1982 bis gestern teilten sich die Beamten das Gebäude an der Kurt-Schumacher Straße mit dem Lebensmittelriesen REWE. Jetzt habe sie mehr Platz, hellere Räumer und eine bessere technische Ausstattung mit moderne Bildschirmarbeitsplätzen. Anfang Januar will es sich NRW-Innenminister und damit oberster Dienstherr der Polizeibeamten, Dr. Ingo Wolf, es sich nicht nehmen lassen, die neue Wache der PI 3 offizielle einzuweihen.

Lesen Sie jetzt