Die wichtigsten Fakten vom Anwohner-Info-Abend

Flüchtlingsunterkünfte in Lünen

Die Jugendherberge Cappenberger See wird ab der kommenden Woche zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Das Gebäude der ehemaligen Hauptschule Wethmar ist bereits umfunktioniert. Am Montagabend haben Anwohner in der Pfarrkirche St. Gottfried die Gelegenheit, ihre Fragen an die Stadt loszuwerden. Wir waren vor Ort.

Lünen

, 21.09.2015, 19:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die wichtigsten Fakten vom Anwohner-Info-Abend

Horst Müller-Baß, erster Beigeordneter der Stadt Lünen, gibt den Anwesenden einen überblick über die Flüchtlingssituation in Lünen.

Die Jugendherberge Cappenberger See wird ab kommender Woche zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Am 1. Oktober sollen dort die ersten Neuankömmlinge einziehen. Das Gebäude der ehemaligen Hauptschule Wethmar wurde bereits am 23. Juli zur Notunterkunft umfunktioniert. Die Stadt hat die Anwohner der Flüchtlingsheime zu einer Infoveranstaltung in die Pfarrkirche St. Gottfried eingeladen.

 

 

Horst Müller-Baß, erster Beigeordneter der Stadt Lünen, gibt den Anwesenden einen Überblick über die Flüchtlingssituation in Lünen.

Ein von Ruhr Nachrichten (@rnlive) gepostetes Foto am 21. Sep 2015 um 10:13 Uhr

 

Ansprechpartner für die Anwohner sind der Erste Beigeordnete Horst Müller-Baß, Fachdezernent Ludger Trepper und Eckhard Westhelle, der stellvertretende Geschäftsführer Jugendherbergswerk Westfalen-Lippe. Wir dokumentieren die drei wichtigsten Fragen:

Wie viele Flüchtlinge Leben jetzt in Lünen und müssen als neue Mitbürger integriert werden? Ludger Trepper: "1200 Flüchtlinge. 1000 werden durch die Stadt Lünen betreut, 200 durch das Jobcenter."

Woher kommen die Flüchtlinge überwiegend, die in der Unterkünften leben? Ludger Trepper: "Das verändert sich natürlich ständig, mit jeder neuen Ankunft von Flüchtlingen. Der Stand von ungefähr fünf Wochen ist, dass in der Hauptschule Wethmar zu zwei Dritteln Albaner. In der alten Feuerwache sind zur Hälfte Menschen aus Syrien."

 

 

Die St. Gottfried-Kirche ist gut gefüllt.

Ein von Ruhr Nachrichten (@rnlive) gepostetes Foto am 21. Sep 2015 um 10:17 Uhr

 

An der Hauptschule Wethmar ist es nachts immer sehr laut. Schuld daran sind nicht immer die Flüchtlinge, sondern häufig auch der Sicherheitsdienst. Was tut die Stadt dagegen? Trepper: Wir werden natürlich mit dem Sicherheitsdienst darüber reden, wie wir es immer tun, wenn es irgendetwas in einer Einrichtung zu beanstanden gibt. Wir sind dafür aber auf Ihre Hinweise angewiesen. 

 

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