DLRG-Landesverband Westfalen weiht Geschäftsstelle und Ausbildungszentrum in Brambauer ein

DLRG

Der DLRG-Landesverband Westfalen hat seinen Sitz von Dortmund nach Brambauer verlegt. Zur Einweihung der Räumlichkeiten schaute sogar NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) vorbei.

Brambauer

, 08.09.2019, 11:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
DLRG-Landesverband Westfalen weiht Geschäftsstelle und Ausbildungszentrum in Brambauer ein

Zahlreiche Gäste waren zum Empfang in das neue Ausbildungszentrum und die Geschäftsstelle des DLRG-Landesverbandes Westfalen nach Brambauer gekommen, um sich zu informieren, darunter NRW-Innenminister Herbert Reul, Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke (SPD), Landrat Michael Makiolla, der Präsident des DLRG Bundesverbandes Achim Haag und der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Schmeltzer sowie Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns. © Foto Beuckelmann

Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren ist das Ziel der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). „Sie ist die größte Wasserrettungsgesellschaft der Welt“, hob NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Samstag (7.) bei der Einweihung des neuen Ausbildungszentrums und der Geschäftsstelle des DLRG Landesverbandes Westfalen in Brambauer das beispielhafte ehrenamtliche Engagement der DLRG hervor.

Reul war neben Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke (SPD), Landrat Michael Makiolla, dem Präsidenten des DLRG Bundesverbandes Achim Haag und dem SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer einer der zahlreichen Gäste, die bei einem Empfang ihren Respekt und Dankbarkeit für die Helfer ausdrückten. Danach gab es ein Familienfest mit Präsentation von Räumen, Einsatzkräften und ihrer Ausrüstung sowie dem großen Einsatzspektrum.

Modernste Räume und Technik

Die bestehende Immobilie am Pierbusch 4 b wurde von der DLRG gekauft, verfügt nach Umbau neben zwei Schulungsräumen mit moderner Technik, Küchenbereich, Materialräumen auch über einen Besprechungsraum und mehr Platz für die Verbandsjugend sowie mehr Parkplätze. „Der Umzug von Dortmund war eine richtige und wichtige mutige Entscheidung“, betonte Frank Keminer, Präsident der DLRG Westfalen.

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Einweihung der DLRG-Geschäftsstelle in Brambauer

So sah es Samstag (7.) bei der offiziellen Einweihung des neuen Ausbildungszentrums und der Geschäftsstelle des DLRG-Landesverband-Westfalen in Brambauer aus.
08.09.2019
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NRW-Innenminister Herbert Reul (r.) informierte sich auch über die DLRG-Rettungshundestaffel Ortsgruppe Ahaus, die mit ihrem Team zur Eröffnung des neuen Ausbildungszentrums nach Brambauer gekommen war, um sich mit ihren Hunden und der Ausrüstung zu präsentieren.© Foto Beuckelmann
Bei der Eröffnung des neuen Ausbildungszentrums des DLRG-Landesverbandes Westfalen informierten sich NRW-Innenminister Herbert Reul (M.), Landrat Michael Makiolla (3.v.l.), DLRG-Präsident Achim Haag (2.v.r.) und Frank Keminer, Präsident der DLRG Westfalen (3.v.r.) über die Einsatzgruppen, darunter die Rettungshundestaffel aus Ahaus mit Karin (r.) und Joachim Klümper und ihren Hunden Jacky und Yvi.© Foto Beuckelmann
„Ich sehe die DLRG als wichtigen Baustein des Katastrophenschutzes“, freute sich Landrat Michael Makiolla über den Umzug nach Lünen.© Foto Beuckelmann
"Wir haben diesen Erfolg als Jugend begleitet", hob Maria Soppe Jugendvorsitzende DLRG-Jugend Westfalen den gelungenen Umzug von Dortmund nach Lünen-Brambauer hervor.© Foto Beuckelmann
Bei einem großen Familienfest rund um das neue Ausbildungszentrum des DLRG-Landesverbandes Westfalen wurden nicht nur Räume präsentiert, sondern auch Einsatzkräfte, ihre Ausrüstung und das große Einsatzspektrum. Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz.© Foto Beuckelmann
Bei einem großen Familienfest rund um das neue Ausbildungszentrum des DLRG-Landesverbandes Westfalen wurden nicht nur Räume präsentiert, sondern auch Einsatzkräfte, ihre Ausrüstung und das große Einsatzspektrum. Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz.© Foto Beuckelmann
Bei einem großen Familienfest rund um das neue Ausbildungszentrum des DLRG-Landesverbandes Westfalen wurden nicht nur Räume präsentiert, sondern auch Einsatzkräfte, ihre Ausrüstung und das große Einsatzspektrum. Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz.© Foto Beuckelmann
Bei einem großen Familienfest rund um das neue Ausbildungszentrum des DLRG-Landesverbandes Westfalen wurden nicht nur Räume präsentiert, sondern auch Einsatzkräfte, ihre Ausrüstung und das große Einsatzspektrum. Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz.© Foto Beuckelmann
Bei einem großen Familienfest rund um das neue Ausbildungszentrum des DLRG-Landesverbandes Westfalen wurden nicht nur Räume präsentiert, sondern auch Einsatzkräfte, ihre Ausrüstung und das große Einsatzspektrum. Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz.© Foto Beuckelmann
Auch Dr. Ingo Wolf, (l., FDP), ehem. Innenminister des Landes NRW und Senatspräsident der DLRG-Stiftung Westfalen, schaute sich um bei der Eröffnung des Ausbildungszentrums der DLRG Westfalen in Lünen. Juergen Wohlgemuth (v.r.) und Benedikt Lethmate zeigten ihm ein Rettungsbrett.© Foto Beuckelmann
Bei einem großen Familienfest rund um das neue Ausbildungszentrum des DLRG-Landesverbandes Westfalen wurden nicht nur Räume präsentiert, sondern auch Einsatzkräfte, ihre Ausrüstung und das große Einsatzspektrum. Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz.© Foto Beuckelmann
Bei einem großen Familienfest rund um das neue Ausbildungszentrum des DLRG-Landesverbandes Westfalen wurden nicht nur Räume präsentiert, sondern auch Einsatzkräfte, ihre Ausrüstung und das große Einsatzspektrum. Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz.© Foto Beuckelmann
Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren ist das Ziel der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. „Sie ist die größte Wasserrettungsgesellschaft der Welt“, hob NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Samstag bei der Einweihung des neuen Ausbildungszentrums und der Geschäftsstelle des DLRG Landesverbandes Westfalen in Brambauer das beispielhafte ehrenamtliche Engagement der DLRG hervor.© Foto Beuckelmann
NRW-Innenminister Herbert Reul (r.) hatte auch ein offenes Ohr für die jüngsten DLRG-Mitglieder und ihre Familien.© Foto Beuckelmann
NRW-Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke (2.v.l., SPD), SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Schmeltzer (2.v.r.) und Landrat Michael Makiolla (r.) informierten sich bei der DLRG-Kreisgruppe Lünen über ihre Ausstattung und den Wunsch, gerne eigene neue Räume anzumieten, damit sie ihr Boot und ihr Team beieinander haben können.© Foto Beuckelmann
Frank Keminer (r.) ehrte als DLRG-Landespräsident Westfalen Carola Rolf (l.), die für über 50 Jahre ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel in Gold mit Brillanten ausgezeichnet wurde.© Foto Beuckelmann
Schwimmenlernen sei eine der Grundkompetenzen, so DLRG-Präsident Achim Haag, der sich viele geöffnete Schwimmbäder wünscht.© Foto Beuckelmann

Ob Lehrgänge, Schulungen und Prüfungen etwa für den Rettungsschwimmer-, Katastrophenschutzbereich oder Bootsführerscheine, das neue Ausbildungszentrum und die Geschäftsstelle scheinen für den Landesverband mit seinen Untergliederungen eine gute Lösung mit Blick auf die Zukunft.

82.000 DLRG-Helfer in Westfalen

Viele Arbeiten habe die DLRG mit ihrer Jugend selber gestemmt, bedankte sich der Vorstand für das Engagement der Helfer. Sicherheit im Wasser beginne mit der Ausbildung, so Innenminister Reul. In Westfalen würden sich über 82.000 DLRG-Helfer mit Professionalität, Begeisterung und Leidenschaft einsetzen, über 30.000 Schwimm- und Rettungsschwimmprüfungen abgelegt und 6.000 Rettungsschwimmer für Sicherheit sorgen. Zwingend notwendig sei Nachwuchs.

Reul: „Mit Ihrer Jugendarbeit tragen Sie definitiv dazu bei.“ Schwimmenlernen sei eine der Grundkompetenzen, so DLRG-Präsident Achim Haag, der sich viele geöffnete Schwimmbäder wünscht. „Ich sehe die DLRG als wichtigen Baustein des Katastrophenschutzes“, freute sich Landrat Michael Makiolla über den Umzug nach Lünen.

2018 konnten in Westfalen 136 Personen aus Lebensgefahr gerettet werden und bei fast 2800 Fällen konnte Hilfe geleistet werden, aber auch 10 Todesfälle wurden gemeldet. In NRW sind in diesem Jahr bisher über 40 Menschen ertrunken. Anlass zur Gründung der DLRG war im Oktober 1913 der Einsturz einer Brücke auf Rügen mit 17 Toten, darunter sieben Kinder.

Die 120-köpfige DLRG-Kreisgruppe Lünen profitiert übrigens nur indirekt vom Umzug des Landesverbandes nach Brambauer, da sie hier keine eigenen Räume hat.

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