Drei weitere Todesfälle und Pläne für erste Impfungen in Lünen

Coronavirus

Das Gesundheitsamt meldet am Montag (21.12.) drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona in Lünen. Außerdem sind die ersten Impfungen für Lünen schon kommende Woche geplant.

Lünen

, 21.12.2020, 16:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Gesundheitsamt meldet täglich die Zahlen zum Infektionsgeschehen in Lünen.

Das Gesundheitsamt meldet täglich die Zahlen zum Infektionsgeschehen in Lünen. © picture alliance/dpa

Nach dem Wochenende meldet das Gesundheitsamt am Montag drei weitere Todesfälle in Lünen. Zwei Frauen im Alter von 79 und 60 Jahren am 18. Dezember sowie eine Frau im Alter von 82 Jahren am 21. Dezember sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit Beginn der Pandemie sind in der Stadt bislang 47 Tote zu beklagen. Kreisweit gibt es am Montag acht weitere Todesfälle.

Seit der letzten Meldung am Freitag hat es in Lünen 47 Neuinfektionen gegeben. Die Zahl der aktiven Fälle in der Lippestadt sinkt allerdings um 45, auf jetzt 492. Denn in der gleichen Zeit haben sich in Lünen auch 89 Personen mehr von ihrer Infektion erholt.

Bislang fast 2900 Infektionen in Lünen

Seit Beginn der Pandemie gab es in Lünen bislang 2870 gemeldete Infektionen, von denen 2331 wieder gesundet sind. Kreisweit werden 153 Personen mit Covid-19 im Krankenhaus behandelt.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Unna liegt laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) bei 137,4. Die lokale Inzidenz für Lünen, errechnet aus den vorläufigen Werten des Gesundheitsamts, liegt am Montag nach Berechnungen unserer Redaktion bei 209,62. Die Fallzahlen können sich noch reduzieren oder auch erhöhen, bevor sie an das Landeszentrum Gesundheit weitergegeben werden.

Erste Impfungen auch in Lünen geplant

Die ersten Impfdosen im Kreis Unna sollen auch an ein Altenheim in Lünen gehen. Unter anderem das Seniorenzentrum Minister Achenbach soll ab dem 28. Dezember zu den ersten drei Einrichtungen im Kreis gehören.

Die genaue Reihenfolge, in der die mobilen Impfteams anfahren, legt der Kreis Unna fest. Die Einrichtung in Brambauer hat mit über 126 Pflegeplätzen, sehr viele Bewohner. Das ist auch in den anderen beiden Pflegeeinrichtungen in Schwerte und Unna der Fall.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass es in Senioreneinrichtungen keine Coronafälle gibt. Denn niemand, der bereits erkrankt ist, soll geimpft werden.

Wie sich das Seniorenzentrum Minister Achenbach auf die Impfungen vorbereitet, war am späten Montagnachmittag noch nicht in Erfahrung zu bringen. Klar ist, dass die Impfungen nach den kommenden Weihnachtstagen die nächste große Herausforderung für das Pflegepersonal in den Einrichtungen sein werden.

Alle weiteren Infos rund um die ersten Impfungen gibt es hier:

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